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A-Streptokokken

A-Streptokokken (Streptococcus pyogenes) sind eine Gruppe beta-hämolysierender Streptokokken, die Menschen vor allem im Rachen- und Halsbereich befallen. Typisch sind starke Halsschmerzen, Fieber, Schluckbeschwerden und geschwollene Lymphknoten am Hals. Je nach Ausprägung können zusätzlich eine eitrige Mandelentzündung oder beim Scharlach ein fein fleckiger Hautausschlag auftreten. Zur Diagnose werden meist Krankheitszeichen betrachtet und ein Rachenabstrich (Schnelltest bzw. Kultur) durchgeführt. Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Antibiotika, häufig Penicillin oder ein geeignetes Alternativpräparat, außerdem symptomatische Maßnahmen wie Schmerz- und Fiebersenkung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei starken Halsschmerzen mit Fieber, ausgeprägter Schluckbeschwerde, deutlichen Allgemeinsymptomen oder Verdacht auf Scharlach sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Sofort in die Notaufnahme bzw. bei akuter Verschlechterung Notruf 112 wählen; wenn kein Notfall vorliegt, kann auch 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Woran lässt sich eine A-Streptokokken-Infektion erkennen?

Häufig treten Fieber, starke Halsschmerzen und geschwollene Lymphknoten auf. Eine sichere Bestätigung erfolgt meist durch einen Rachenabstrich (Schnelltest oder Kultur).

Wie wird A-Streptokokken behandelt?

In vielen Fällen werden Antibiotika eingesetzt, um die Infektion zu beenden und Komplikationen zu vermeiden. Zusätzlich helfen Mittel gegen Fieber und Schmerzen sowie Schonung und Flüssigkeitszufuhr.

Ist die Ansteckung gefährlich und wie lange besteht sie?

A-Streptokokken sind ansteckend, vor allem über Tröpfchen. Mit Beginn einer wirksamen Antibiotikatherapie sinkt die Ansteckungsgefahr üblicherweise rasch; im Einzelfall entscheidet der behandelnde Arzt über die Rückkehr in Schule oder Arbeit.