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Ablepharie

Ablepharie ist eine angeborene Fehlbildung, bei der ein Augenlid ganz oder teilweise fehlt (ICD-10 Q10.3). Das ungeschützte Auge ist stärker Reizungen, Austrocknung und Verletzungen ausgesetzt. Häufige Symptome sind Lichtempfindlichkeit, tränende oder trockene Augen, Rötung sowie eine erhöhte Gefahr für Entzündungen und Hornhautschäden. Die Diagnose erfolgt meist durch augenärztliche Untersuchung, häufig mit Beurteilung der Augenoberfläche und der Lidfunktion. Je nach Ausmaß kommen befundabhängig operative Korrekturen, Schutzmaßnahmen wie Augentropfen/Salben sowie Schutz des Auges durch Verbände oder spezielle Linsen infrage.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei starken Beschwerden, anhaltender Rötung, deutlicher Lichtscheu oder Verdacht auf eine Hornhautverletzung sollte zeitnah eine augenärztliche Abklärung erfolgen. Bei plötzlichem starken Schmerz, Sehverschlechterung oder Hinweisen auf eine akute Schädigung des Auges ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich (112 bei Notfall; 116117 bei dringendem ärztlichem Bereitschaftsdienst).

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Häufige Fragen

Ist Ablepharie immer angeboren?

Ablepharie ist typischerweise eine angeborene Lidfehlbildung. Im Einzelfall entscheidet die ärztliche Untersuchung über Ursachen und Ausprägung.

Welche Folgen kann das Fehlen eines Augenlids haben?

Das Auge ist schlechter geschützt, wodurch trockene Augen, Entzündungen und eine erhöhte Gefahr für Hornhautschäden auftreten können.

Wie wird Ablepharie behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß und der Augengesundheit. Oft werden Schutzmaßnahmen und augenärztliche Therapie (z. B. befeuchtende Mittel) mit ggf. operativen Schritten kombiniert.