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Acrokeratosis verruciformis

Acrokeratosis verruciformis ist eine seltene, meist gutartige Erkrankung der Haut, die typischerweise an Handrücken, Fingern oder auch an Fußflächen bzw. Zehen auftritt. Häufig entstehen raue, warzenähnliche Papeln oder Plaques, die teils über Jahre bestehen bleiben. Begleitend können eine veränderte Hautoberfläche und manchmal Juckreiz oder Schmerzen bei Belastung vorkommen, der Verlauf ist jedoch individuell. Die Diagnose erfolgt in der Regel anhand des Hautbefunds und wird häufig durch eine dermatologische Untersuchung mit ggf. Hautbiopsie bestätigt. Therapeutisch kommen je nach Ausmaß und Beschwerdegrad äußerliche Maßnahmen, Keratolyse oder ggf. dermatologische Verfahren wie Kryotherapie oder Abtragungen infrage.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ein Arztbesuch ist zeitnah sinnvoll, wenn neue oder rasch zunehmende, stark schmerzhafte oder blutende Hautveränderungen auftreten oder wenn der Verdacht auf eine warzenähnliche Erkrankung besteht. Spätestens sollte ärztliche Abklärung erfolgen, wenn die Läsionen trotz Pflege/Behandlung nicht abheilen oder sich deutlich verändern. Bei akuter starker Verschlechterung, starken Entzündungszeichen oder Allgemeinsymptomen ist im Notfall der ärztliche Bereitschaftsdienst (116117) oder bei lebensbedrohlichen Symptomen 112 zu kontaktieren.

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Häufige Fragen

Ist Acrokeratosis verruciformis bösartig?

Die Erkrankung ist in der Regel gutartig, dennoch sollte jede neu auftretende oder sich verändernde Läsion dermatologisch abgeklärt werden. So kann die Diagnose gesichert und seltene Abweichungen ausgeschlossen werden.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Meist erfolgt die Diagnosestellung durch den Hautbefund der Dermatologie. Häufig wird zur Absicherung eine Hautbiopsie (kleine Gewebeprobe) eingesetzt.

Welche Behandlungen sind üblich?

Die Therapie richtet sich nach Ausdehnung und Beschwerden. Häufig kommen keratolytische bzw. äußerliche Behandlungen infrage, bei einzelnen Arealen auch dermatologische Verfahren.