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AIDS

AIDS steht für „Acquired Immune Deficiency Syndrome“ und entsteht, wenn eine HIV-Infektion über längere Zeit unbehandelt bleibt oder die Behandlung unzureichend wirkt. Das Immunsystem kann dann bestimmte Abwehrfunktionen nicht mehr ausreichend ausführen. Typische Hinweise sind häufige oder ungewöhnliche Infektionen (z. B. Pilzinfektionen, Pneumonien) sowie einzelne Symptome wie anhaltendes Fieber, starke Müdigkeit, Gewichtsverlust und Nachtschweiß. Die Diagnose erfolgt durch HIV-Tests und die Beurteilung des Immunstatus (z. B. CD4-Zellzahl) sowie die Bewertung der vorliegenden Erkrankungen. Eine Heilung ist in der Regel nicht möglich, aber durch antiretrovirale Therapie lässt sich HIV kontrollieren und das Fortschreiten zu AIDS meist verhindern bzw. deutlich bremsen; bei opportunistischen Infektionen werden zusätzliche Therapien eingesetzt.

Häufige Symptome:

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Verdacht auf HIV oder AIDS bzw. bei anhaltenden Beschwerden wie Fieber, Gewichtsverlust, starker Schwäche oder wiederkehrenden ungewöhnlichen Infektionen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuten schweren Symptomen, Atemnot, Bewusstseinsstörungen oder rascher Verschlechterung ist sofort Hilfe nötig—im Notfall 112, ansonsten 116117 kontaktieren.

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Häufige Fragen

Wie unterscheidet sich AIDS von HIV?

HIV ist das Virus, das das Immunsystem schädigt. AIDS ist die fortgeschrittene Krankheitsphase, bei der das Immunsystem stark beeinträchtigt ist und bestimmte Erkrankungen auftreten.

Welche Tests bestätigen eine HIV- bzw. AIDS-Diagnose?

Meist werden HIV-Tests sowie Blutwerte zum Immunstatus (z. B. CD4-Zellzahl) durchgeführt. Zusätzlich werden bestimmte opportunistische Erkrankungen gezielt untersucht.

Kann AIDS behandelt werden?

Eine Heilung ist in der Regel nicht möglich, aber antiretrovirale Therapie kann HIV wirksam unterdrücken und das Fortschreiten bremsen. Begleitende Infektionen werden je nach Ursache zusätzlich behandelt.