Akarophobie
Akarophobie ist eine spezifische Angststörung mit starker Furcht vor Milben oder ähnlichen Kleintieren. Betroffene erleben häufig ein intensives Unbehagen, Grübeln über mögliche Verunreinigungen und die Befürchtung, mit „Winzlingen“ Kontakt zu bekommen. Typische Symptome sind anhaltende Angst, innerer Stress, körperliche Beschwerden wie Herzklopfen oder Unruhe sowie Vermeidung von Situationen, Orten oder Aktivitäten. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch ein ärztliches oder psychotherapeutisches Gespräch und die Einordnung der Symptomdauer, des Ausmaßes und der Auswirkungen auf den Alltag. Behandlungsmöglichkeiten umfassen meist Psychotherapie, zum Beispiel kognitiv-behaviorale Verfahren, sowie bei Bedarf begleitende Maßnahmen zur Stabilisierung; spezifische medizinische Abklärung kann erfolgen, wenn körperliche Beschwerden mitverursachend sein könnten.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Ein Arzt oder eine psychotherapeutische Fachkraft sollte aufgesucht werden, wenn die Angst deutlich belastet, über Wochen anhält oder den Alltag stark einschränkt. Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung oder schweren körperlichen Notfällen ist unverzüglich der Notruf 112 zu wählen; bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Problemen kann 116117 genutzt werden.
Behandler für Akarophobie
440 insgesamtDr. Altmann
Facharzt für Neurologie
Dr. med. Elke Schumacher
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Dr. med. Nadja Kassim
Facharzt für Psychiatrie
Dr. med. Kathrin Görmer
Facharzt für Neurologie
Dr. Joachim Schaal - Ines Neuschulz
Facharzt für Psychiatrie
Dr. Mungee
Facharzt für Psychiatrie
Dr. med. Roland Distl
Facharzt für Psychiatrie
Dr. Scherf
Facharzt für Behavior
Dr. med. Kühn
Facharzt für Psychiatrie & Psychotherapie
Dr. med. Katrin Miltkau
Facharzt für Psychiatrie
Dipl. Psych. Birgit Mende
Facharzt für Psychiatrie
Dr. Jaber
Facharzt für Akupunktur
Praxen, die Akarophobie behandeln
1.599 insgesamtÄrzte Zentrum Köpenick
Psychiatrische Institutsambulanz
Medizinisches Versorgungszentrum am Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee
MVZ psychische Gesundheit
Panomarana Klinik
Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Häufige Fragen
Woran wird eine Akarophobie erkannt?
Üblicherweise wird sie durch ein ausführliches Gespräch erkannt, bei dem die Angst, der konkrete Auslöser und die Auswirkungen auf den Alltag beurteilt werden. Körperliche Ursachen können je nach Situation mitgeklärt werden.
Welche Behandlung hilft typischerweise?
Häufig werden psychotherapeutische Verfahren eingesetzt, etwa kognitiv-behaviorale Ansätze, um Angstspiralen zu durchbrechen und Vermeidungsverhalten zu reduzieren. Begleitend können Entlastungsstrategien besprochen werden.
Ist es gefährlich, wenn die Angst sehr stark ist?
Eine starke Ausprägung kann psychisch stark belasten und Verhaltenseinschränkungen verursachen. Bei zunehmender Verzweiflung oder Krisensymptomen sollte zeitnah professionelle Hilfe gesucht werden.