behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Akatalasie

Akatalasie ist eine meist genetisch bedingte Erkrankung des Wasserstoffperoxid-Abbaus. Katalase wird benötigt, um schädliches Wasserstoffperoxid in ungefährlichere Stoffe umzuwandeln. Typisch können Auffälligkeiten der Mundhöhle (z. B. schaumige Beläge nach Belastung), Entzündungen sowie Schädigungen von Schleimhäuten auftreten; je nach Ausprägung sind auch weitere Beschwerden möglich. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch ärztliche Anamnese, Laboruntersuchungen zur Katalaseaktivität bzw. zum Stoffwechselstatus und ggf. durch genetische Tests. Die Behandlung zielt vor allem auf die Behandlung von Symptomen und begleitenden Entzündungen sowie auf das Vermeiden belastender Auslöser ab; eine kurative, spezifische Therapie ist meist nicht verfügbar.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden im Mund- und Rachenbereich, wiederkehrenden Entzündungen oder sichtbaren Gewebeschäden sollte zeitnah ärztlicher Rat eingeholt werden. Bei starken Blutungen, Atemnot, hohem Fieber oder rascher Verschlechterung ist eine sofortige Abklärung erforderlich; im Notfall 112 wählen, ansonsten 116117.

Behandler für Akatalasie

135 insgesamt
Alle 135 Behandler anzeigen

Praxen, die Akatalasie behandeln

388 insgesamt
Alle 388 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Welche Beschwerden sind bei Akatalasie am häufigsten?

Häufig treten Auffälligkeiten im Mundbereich mit Entzündungen oder schaumigen Belägen nach Belastung auf. Je nach Ausprägung können weitere Symptome hinzukommen.

Wie wird Akatalasie festgestellt?

Die Diagnose erfolgt meist über Blut- oder Gewebelaborwerte zur Katalaseaktivität und weitere Untersuchungen. Gegebenenfalls werden genetische Tests ergänzt.

Kann Akatalasie behandelt oder geheilt werden?

Üblicherweise steht die symptomatische Behandlung und die Kontrolle von Entzündungen im Vordergrund. Eine vollständige Heilung ist nicht immer möglich; die Therapie richtet sich nach dem Schweregrad.