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Akrodermatitis chronica atrophicans Herxheimer

Die Akrodermatitis chronica atrophicans Herxheimer ist eine chronische, fortschreitende Entzündung der Haut, die typischerweise durch Borrelien (Lyme-Borreliose) ausgelöst wird. Häufig treten zunächst Schwellungen und rötlich-braune Verfärbungen an Händen oder Füßen auf, später kommt es zu einer Atrophie der Haut (Verdünnung) und möglichen Gefühlsstörungen. Die Diagnose erfolgt meist über Anamnese, körperliche Untersuchung und labordiagnostische Hinweise auf Borrelien (z. B. Antikörpernachweise) sowie den Abgleich typischer Hautbefunde. Die Behandlung besteht in der Regel aus einer antibiotischen Therapie nach ärztlicher Einschätzung; ergänzend können symptomatische Maßnahmen sinnvoll sein.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretenden, sich langsam ausbreitenden Hautveränderungen an Händen oder Füßen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen, besonders wenn Borreliose-Verdacht besteht. Bei starken Schmerzen, rascher Verschlechterung, Fieber oder allgemeinen Krankheitszeichen sollte sofort ärztliche Hilfe gesucht werden. Im Notfall ist die 112 zuständig, für den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117.

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Häufige Fragen

Woran erkennt eine Person, dass es sich um eine Akrodermatitis chronica atrophicans handeln könnte?

Typisch sind schleichend auftretende Hautveränderungen an Händen oder Füßen mit Verfärbungen und späterer Hautverdünnung. Eine sichere Einordnung ist nur durch ärztliche Untersuchung und passende Borrelien-Nachweise möglich.

Welche Behandlung kommt bei dieser Erkrankung üblicherweise infrage?

Meist wird eine antibiotische Therapie durchgeführt, deren Auswahl und Dauer ärztlich festgelegt werden. Zusätzlich können je nach Beschwerden unterstützende Maßnahmen sinnvoll sein.

Ist die Erkrankung ansteckend?

Eine direkte Ansteckung von Person zu Person gilt in der Regel nicht als typisch. Die Ursache hängt meist mit einer Borrelien-Infektion zusammen, die zuvor erworben wurde.