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Akroparästhesie

Akroparästhesie ist ein Symptom mit Gefühlsstörungen in den Extremitäten, meist in Händen, Fingern oder Füßen. Typisch sind Kribbeln, Ameisenlaufen, Taubheitsgefühl, Schmerzen oder ein brennendes Gefühl, gelegentlich verstärkt durch Kälte, Stress oder bestimmte Körperhaltungen. Ursachen sind vielfältig, z. B. Nervenreizungen oder -schäden, Durchblutungsstörungen sowie Mangelzustände oder Stoffwechselprobleme. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch Anamnese und körperliche Untersuchung, ggf. Blutuntersuchungen, neurologische Tests und je nach Verdacht weiterführende Untersuchungen wie Nervenleitmessungen oder Bildgebung. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und umfasst häufig symptomatische Maßnahmen und die Therapie der zugrunde liegenden Erkrankung.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei plötzlich einsetzenden oder schnell zunehmenden Gefühlsstörungen, ausgeprägter Schwäche, Sprach- oder Sehstörungen sowie starken Schmerzen sollte umgehend medizinische Abklärung erfolgen. Bei anhaltenden Beschwerden über Tage bis Wochen oder wenn die Ursache unklar ist, sollte kurzfristig eine ärztliche Vorstellung erfolgen. In Notfällen ist 112 zu wählen, bei dringender aber nicht lebensbedrohlicher Lage 116117.

Behandler für Akroparästhesie

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Häufige Fragen

Welche Ursachen können hinter Akroparästhesie stecken?

Häufig kommen Reizungen oder Schädigungen von Nerven, Durchblutungsprobleme sowie Mangelzustände oder Stoffwechselstörungen infrage. Eine Abklärung ist wichtig, um die Ursache zu finden.

Wie läuft die Diagnose typischerweise ab?

Ärztliche Anamnese und neurologische Untersuchung stehen am Anfang. Je nach Verdacht können Bluttests, Nervenleituntersuchungen oder bildgebende Verfahren folgen.

Ist Akroparästhesie immer gefährlich?

Nicht immer, aber sie sollte ernst genommen werden, besonders wenn sie plötzlich beginnt, rasch zunimmt oder von weiteren neurologischen Ausfällen begleitet wird.