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Akute obstruktive Laryngitis

Die akute obstruktive Laryngitis (ICD-10: J05.0) bezeichnet eine entzündliche Schwellung des Kehlkopfs mit Verengung der oberen Atemwege. Typisch sind ein bellender Husten, heisere Stimme und stridorartige Geräusche bei der Atmung, besonders beim Einatmen. Häufig kommt es zu Atemnot, die sich bei Verschlechterung rasch verstärken kann. Die Diagnose erfolgt meist anhand der Beschwerden und der Untersuchung von Hals und Atmung; bei schweren Verläufen kann eine engmaschige Beurteilung der Atemsituation erforderlich sein. Üblicherweise umfasst die Behandlung Maßnahmen zur Beruhigung der Atemarbeit und – je nach Schweregrad – ärztlich verordnete entzündungshemmende Medikamente; bei deutlicher Atemnot ist eine sofortige medizinische Abklärung nötig.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei deutlicher Atemnot, zunehmendem Stridor, bläulicher Verfärbung, starker Schlappheit oder Schwierigkeiten beim Schlucken sollte unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. In akuten Notfällen ist 112 zu wählen. Bei nicht lebensbedrohlichen, aber deutlich belastenden Beschwerden kann 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man eine obstruktive Laryngitis typischerweise?

Häufig bestehen bellender Husten, Heiserkeit und pfeifende bzw. rasselnde Atemgeräusche vor allem beim Einatmen.

Wie wird die Erkrankung diagnostiziert?

Meist reicht die ärztliche Untersuchung mit Blick auf Atemgeräusche und Allgemeinzustand; zusätzliche Untersuchungen werden eher bei schweren oder unklaren Verläufen erwogen.

Welche Behandlung ist üblich?

Die Therapie richtet sich nach der Schwere. Ärztlich werden oft Maßnahmen zur Reduktion der Entzündung und Unterstützung der Atmung eingesetzt; bei starkem Verlauf ist eine sofortige Abklärung erforderlich.