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AL-Amyloidose

Die AL-Amyloidose ist eine Form der Amyloidose, bei der bestimmte Antikörper- oder Eiweißketten fehlerhaft gefaltet werden und sich als Amyloid in verschiedenen Organen ablagern. Häufig betroffen sind Herz, Nieren, Nerven und der Magen-Darm-Trakt. Typische Beschwerden können unter anderem Atemnot, Schwellungen, Gewichtsverlust, Durchfall, Taubheitsgefühle oder Leistungsknick umfassen, je nach Ausmaß der Organbeteiligung. Die Diagnose erfolgt meist durch Blut- und Urintests, bildgebende Verfahren sowie den Nachweis von Amyloid in einer Gewebeprobe (Biopsie). Die Behandlung zielt in der Regel darauf ab, die zugrunde liegende Erkrankung der Plasmazellen zu behandeln und die Belastung der Organe zu senken; häufig kommen hierfür spezielle medikamentöse Therapien zum Einsatz.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltenden Beschwerden wie ungeklärter Atemnot, starken Schwellungen, ausgeprägter Schwäche, Blut im Stuhl/Urin oder rascher Verschlechterung sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Bei akutem lebensbedrohlichem Zustand (z. B. schwere Atemnot oder Brustschmerz) ist sofort der Notruf 112 zu wählen; bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden kann 116117 genutzt werden.

Behandler für AL-Amyloidose

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Praxen, die AL-Amyloidose behandeln

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Häufige Fragen

Woran erkennt man eine AL-Amyloidose typischerweise?

Hinweise ergeben sich aus den Beschwerden und Laborwerten; entscheidend ist der Nachweis von Amyloid meist über eine Gewebeprobe. Ergänzend werden Plasmazell-Erkrankungen anhand von Blut- und Urinuntersuchungen abgeklärt.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

Die Therapie richtet sich vor allem gegen die Ursache, also gegen die fehlerhaften Eiweißproduzenten (Plasmazellen). Zusätzlich werden Beschwerden und Folgen der Organbeteiligung behandelt.

Ist die AL-Amyloidose heilbar?

Das hängt vom Ausmaß der Erkrankung und der Ansprechbarkeit auf die Therapie ab. Ziel ist häufig eine deutliche Reduktion der Amyloidbildung und der Schutz der betroffenen Organe.