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Alexander-Krankheit

Die Alexander-Krankheit ist eine seltene genetische Erkrankung, die vor allem das Gehirn betrifft. Häufig kommt es zu Veränderungen im Bereich der Hirn- und Stützstrukturen (Gliazellen), wodurch das Nervensystem nach und nach beeinträchtigt wird. Typische Symptome können je nach Alter und Schweregrad geistige und motorische Entwicklungsverzögerung, Spastik, Schluck- und Sprechstörungen, Krampfanfälle sowie eine Verschlechterung von Kopfkontrolle oder Gang betreffen. Die Diagnose erfolgt meist durch neurologische Untersuchung, Bildgebung (z. B. MRT) und gegebenenfalls eine genetische Diagnostik. Eine kurative Behandlung ist in der Regel nicht möglich; üblich sind symptomatische und unterstützende Therapien wie Physiotherapie, Logopädie und eine Behandlung von Krampfanfällen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Hinweisen auf eine rasch zunehmende neurologische Verschlechterung, neue Krampfanfälle, deutliche Schluckstörungen oder Atemprobleme sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuten Notfällen wie schweren Krampfanfällen, Bewusstseinsstörungen oder Atemnot ist der Rettungsdienst zu alarmieren (112). Für dringliche Abklärung außerhalb des Notfalls kann der ärztliche Bereitschaftsdienst (116117) kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Wie macht sich die Alexander-Krankheit typischerweise bemerkbar?

Häufig treten je nach Form Verzögerungen in Entwicklung und Bewegung, Schluck- und Sprechprobleme sowie Spastik oder Krampfanfälle auf. Der Verlauf kann sehr unterschiedlich sein.

Wie wird die Alexander-Krankheit diagnostiziert?

Üblicherweise erfolgen neurologische Untersuchungen, eine Bildgebung wie MRT und oft eine genetische Diagnostik. Damit soll die Erkrankung gesichert und von ähnlichen Ursachen abgegrenzt werden.

Gibt es eine Behandlung, die die Erkrankung heilt?

Eine Heilung ist in der Regel nicht möglich. Behandelt werden stattdessen Symptome und Funktionsverluste, beispielsweise durch Physiotherapie, Logopädie und eine Therapie von Krampfanfällen.