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Alveolitis

Alveolitis bezeichnet Entzündungen in den Lungenbläschen, die den Gasaustausch erschweren. Häufige Ursachen sind das Einatmen von organischem oder anorganischem Staub (allergisch oder toxisch), seltener auch andere Auslöser. Typische Symptome sind anhaltender trockener Husten, Atemnot bei Belastung, Müdigkeit sowie gelegentlich Fieber oder Gewichtsverlust. Die Diagnose erfolgt meist mit Anamnese (mögliche Auslöser), körperlicher Untersuchung, Lungenfunktionstests, Röntgen oder CT sowie ggf. Blut- und weiteren Laboruntersuchungen; manchmal werden zusätzliche Verfahren zur Abklärung eingesetzt. Die Behandlung zielt auf das Entfernen/Vermeiden der Ursache und je nach Schweregrad auf entzündungshemmende Maßnahmen; bei Bedarf werden Sauerstoff und weitere unterstützende Therapien eingesetzt.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei zunehmender Atemnot, starken Brustbeschwerden, hohem Fieber oder bläulicher Verfärbung von Lippen oder Fingern sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden. Bei rascher Verschlechterung kann ein Notruf unter 112 erfolgen. Bei weniger akuten, aber anhaltenden Beschwerden ist eine zeitnahe Abklärung über 116117 sinnvoll.

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Häufige Fragen

Welche Auslöser können hinter einer Alveolitis stecken?

Oft stehen eingeatmete Stäube oder Stoffe im Zusammenhang, zum Beispiel aus Beruf oder Umfeld. Auch andere Grunderkrankungen können eine Rolle spielen.

Woran erkennt man eine Alveolitis typischerweise?

Häufig sind trockener Husten und Atemnot, die über Tage bis Wochen anhalten oder zunehmen. Bildgebung wie Röntgen oder CT sowie Lungenfunktionstests helfen bei der Einordnung.

Wie verläuft die Behandlung?

Zentral ist das Meiden des vermuteten Auslösers. Je nach Ursache und Schweregrad können entzündungshemmende Medikamente und unterstützende Maßnahmen wie Sauerstoff erforderlich sein.