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Amelogenesis imperfecta

Amelogenesis imperfecta (oft schon ab dem Durchbruch der Zähne sichtbar) betrifft die Bildung des Zahnschmelzes und führt zu unterschiedlich stark ausgeprägten Veränderungen der Zahnoberflächen. Typische Symptome sind empfindliche Zähne, Verfärbungen, raue oder dünn wirkende Schmelzschichten sowie eine erhöhte Neigung zu Abplatzungen und vorzeitigem Verschleiß. Schmerzen können auftreten, wenn Schmelzschutz fehlt und Bereiche des Zahns stärker gereizt werden. Die Diagnose erfolgt meist zahnärztlich anhand von Anamnese, klinischem Befund und Zahnschemata; je nach Situation können Röntgenbilder und ergänzende Untersuchungen zur Abgrenzung anderer Zahnerkrankungen genutzt werden. Die Behandlung zielt in der Regel auf Schutz und Funktion: regelmäßige Kontrollen, Fluoridierung und Schmelzschutz, sowie häufig restaurative Maßnahmen wie Füllungen, Kronen oder andere Zahnersatz- bzw. Überkronungskonzepte, um die Zähne zu stabilisieren.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei deutlichen Verfärbungen, schneller Abnutzung, häufigen Abplatzungen oder anhaltenden Zahnschmerzen sollte zeitnah eine zahnärztliche Abklärung erfolgen. Dringend ist ärztliche Hilfe auch bei starken Schmerzen, Fieber, Schwellungen im Mund-/Gesichtsbereich oder Verdacht auf eine Infektion; in Notfällen kann 112 gewählt werden, bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden 116117.

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Häufige Fragen

Ist Amelogenesis imperfecta heilbar?

Die Schmelzbildungsstörung ist in der Regel nicht „heilbar“, häufig kann aber durch rechtzeitigen Zahnschutz und passende Restaurationen die Zahngesundheit deutlich verbessert werden.

Warum sind die Zähne empfindlicher?

Bei unzureichendem oder instabilem Zahnschmelz können Reize leichter an das Zahninnere gelangen, was zu Kälte-/Zahnschmerz oder erhöhter Empfindlichkeit führen kann.

Welche Behandlung ist typischerweise sinnvoll?

Üblicherweise werden Schutzmaßnahmen wie Fluoridierung und Zahnpflege mit individuellen restaurativen Lösungen kombiniert, zum Beispiel Füllungen oder Überkronungen, je nach Schweregrad.