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Anaplasmose

Anaplasmose ist eine bakterielle Infektion, die typischerweise durch den Stich infizierter Zecken übertragen wird. Je nach Art der Infektion können Fieber, starke Krankheitsgefühle, Kopf- und Gliederschmerzen sowie gelegentlich Übelkeit oder Durchfall auftreten. In Blutuntersuchungen können auffällige Entzündungswerte sowie Veränderungen von Blutplättchen oder weißen Blutkörperchen vorkommen. Die Diagnose erfolgt meist durch Laboruntersuchungen, z. B. Nachweis der Bakterienbestandteile oder Antikörper bzw. molekularbiologische Tests. Die Behandlung besteht in der Regel aus einer antibiotischen Therapie, deren Dauer und Auswahl ärztlich festgelegt werden.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltendem oder hohem Fieber nach möglichem Zeckenstich sowie bei ausgeprägter Schwäche, Verwirrtheit oder Atemproblemen sollte zeitnah ärztliche Hilfe gesucht werden. Sofort in eine Notfallbehandlung gehen, wenn schwere Symptome auftreten oder der Zustand schnell schlechter wird (112 bei akuter Lebensgefahr, 116117 bei dringendem ärztlichem Bereitschaftsdienst).

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Häufige Fragen

Wie wird Anaplasmose typischerweise übertragen?

Meist erfolgt die Übertragung durch den Stich infizierter Zecken. In seltenen Fällen können weitere Übertragungswege eine Rolle spielen, ärztliche Abklärung ist dann wichtig.

Welche Symptome sprechen für eine Anaplasmose?

Häufig treten Fieber und ausgeprägte allgemeine Krankheitszeichen wie Kopf- und Gliederschmerzen auf. Gelegentlich können Magen-Darm-Beschwerden hinzukommen.

Wie erfolgt die Behandlung?

In der Regel wird eine antibiotische Therapie verordnet. Diagnose und Auswahl des Antibiotikums sowie die Dauer richten sich nach Schweregrad und Laborbefunden.