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Anasarka

Anasarka bezeichnet eine generalisierte Ödembildung durch eine veränderte Flüssigkeitsverteilung im Körper. Ursachen können unter anderem Herzschwäche, Nierenerkrankungen, Lebererkrankungen, schwere Mangelernährung oder bestimmte entzündliche/medikamentöse Auslöser sein. Typische Symptome sind starke Schwellungen, Gewichtszunahme durch Flüssigkeit sowie Spannungsgefühl der Haut; je nach Ursache können Atemnot, Husten, verminderte Urinausscheidung oder Leistungsabfall hinzukommen. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch körperliche Untersuchung, Laborwerte (z. B. Nieren-/Leberwerte, Eiweißwerte), Urinuntersuchungen und ggf. bildgebende Diagnostik, um die Ursache zu finden. Die Behandlung richtet sich vor allem nach der Grunderkrankung; häufig werden entwässernde Maßnahmen (z. B. Diuretika), eine angepasste Flüssigkeits- und Salzzufuhr sowie begleitende Therapien eingesetzt.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei plötzlich stark zunehmenden Schwellungen oder zusammen mit Atemnot, Brustschmerz, starkem Krankheitsgefühl oder Verwirrtheit sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden. Bei deutlicher Einschränkung der Urinmenge oder rascher Verschlechterung ist ebenfalls zeitnah eine Abklärung erforderlich. In Notfällen gilt: 112, bei nicht lebensbedrohlichen Notfällen 116117.

Behandler für Anasarka

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Praxen, die Anasarka behandeln

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Häufige Fragen

Woran liegt Anasarka meist?

Am häufigsten steckt eine zugrunde liegende Erkrankung hinter der Flüssigkeitseinlagerung, etwa Herz-, Nieren- oder Leberprobleme oder ein Mangel an Eiweiß. Eine gezielte Ursachenabklärung ist entscheidend.

Welche Symptome deuten auf eine ernsthafte Ursache hin?

Besonders bedenklich sind schnell zunehmende Schwellungen, Atemnot, Brustschmerz, deutlich reduzierte Urinausscheidung oder allgemeines schweres Krankheitsgefühl. Dann sollte zeitnah ärztlich untersucht werden.

Wie wird Anasarka behandelt?

Die Behandlung richtet sich vor allem nach der Ursache. Häufig werden Entwässerung und begleitende Maßnahmen eingesetzt sowie die zugrunde liegende Erkrankung behandelt.