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Aneurysma

Ein Aneurysma ist eine Erweiterung der Gefäßwand, die je nach Lage im Gehirn, im Bauch oder in der Brust auftreten kann. Häufig verursacht es lange Zeit keine Beschwerden; je nach Größe und Ort können jedoch Schmerzen, Druckgefühle oder neurologische Ausfälle auftreten. Gefürchtet ist die Ruptur (Einreißen) mit starken Blutungen und einem Notfall. Diagnostik erfolgt meist mit Ultraschall, CT oder MRT, teils ergänzt durch Angiografie. Die Behandlung reicht von regelmäßiger Kontrolle und Blutdruck-/Risikofaktoren-Management bis zu Eingriffen wie Operation oder endovaskulären Verfahren, abhängig von Größe, Wachstum und Risikoprofil.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei plötzlich auftretenden, starken Schmerzen (z. B. Brust, Bauch oder Kopf) oder Anzeichen wie Lähmungen, Sprachstörungen oder Bewusstseinsverlust sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden—Notruf 112. Bei neu auftretenden Beschwerden oder bekanntem Aneurysma, das sich verändert, ist eine zeitnahe Abklärung durch eine ärztliche Praxis sinnvoll (116117).

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Häufige Fragen

Welche Symptome können bei einem Aneurysma auftreten?

Viele Aneurysmen verursachen zunächst keine Beschwerden. Je nach Lage können jedoch Schmerzen, Druckgefühl oder neurologische Ausfälle auftreten.

Wie wird ein Aneurysma festgestellt?

Meist erfolgt die Diagnose mit bildgebenden Verfahren wie Ultraschall, CT oder MRT. Gegebenenfalls wird zusätzlich eine Gefäßdarstellung (Angiografie) durchgeführt.

Wann ist eine Behandlung notwendig?

Ob eine Therapie nötig ist, hängt unter anderem von Größe, Lage, Wachstumsgeschwindigkeit und Risikofaktoren ab. Häufig wird zunächst kontrolliert, bei erhöhtem Risiko erfolgt ein Eingriff.