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Angeborene Knieluxation

Angeborene Knieluxation (ICD-10 Q68.2) ist eine angeborene Ausrenkung bzw. Fehlstellung des Kniegelenks. Dabei liegen die Gelenkflächen nicht korrekt zueinander, oft mit Bewegungseinschränkung und Fehlstellung von Beinachse und Verlauf. Typisch können Schwellung oder Schmerzen im Neugeborenen- bzw. frühen Kindesalter fehlen, während stattdessen eine auffällige Beinfehlstellung, eingeschränkte Beweglichkeit oder Gangauffälligkeiten im Verlauf auffallen. Die Diagnose erfolgt meist klinisch durch Untersuchung und Bildgebung (z. B. Röntgen/Ultraschall, ggf. MRT zur Beurteilung von Weichteilen). Die Behandlung richtet sich nach Schweregrad und Begleitstrukturen und umfasst häufig konservative Maßnahmen wie Schienen/Behandlungsschritte sowie in bestimmten Fällen eine operative Korrektur und anschließende Nachbehandlung mit Physiotherapie.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei sichtbarer deutlicher Fehlstellung des Kniegelenks, stark eingeschränkter Beweglichkeit oder Verdacht auf eine angeborene Ausrenkung sollte zeitnah ein Arzt oder eine kinderorthopädische Abklärung erfolgen. Bei akuten starken Schmerzen, Durchblutungsstörungen (z. B. blasse oder kalte Füße) oder neurologischen Auffälligkeiten ist sofort der Notruf 112 zu wählen; bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden kann 116117 genutzt werden.

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Häufige Fragen

Wie macht sich eine angeborene Knieluxation bemerkbar?

Häufig fällt eine Fehlstellung des Kniegelenks und eine eingeschränkte Beweglichkeit auf. Je nach Schweregrad können sich später auch Gang- oder Standprobleme zeigen.

Welche Untersuchungen werden zur Diagnose benötigt?

Die Diagnose basiert auf der klinischen Untersuchung und wird häufig durch Bildgebung ergänzt, etwa Röntgenaufnahmen und je nach Fragestellung weitere Verfahren zur Beurteilung der Strukturen.

Ist eine Behandlung ohne OP möglich?

Das hängt vom Schweregrad und von begleitenden Weichteil- und Knochenveränderungen ab. In vielen Fällen kommen konservative Behandlungsschritte wie Schienen oder abgestimmte therapeutische Maßnahmen infrage, während bei ausgeprägter Instabilität eine Operation erforderlich sein kann.