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Anopsie

Anopsie bezeichnet den teilweisen oder vollständigen Ausfall des Gesichtsfeldes. Betroffene bemerken häufig einen „fehlenden“ Bereich beim Sehen, etwa links oder rechts, oben oder unten, manchmal auch in beiden Augen. Typische Symptome sind Gesichtsfeldausfälle, ggf. Schwankungen je nach Grunderkrankung sowie Sehstörungen, die von weiteren neurologischen Beschwerden begleitet sein können. Zur Diagnose werden in der Regel augenärztliche Untersuchungen wie Gesichtsfeldmessung und eine Untersuchung der Augen sowie gegebenenfalls neurologische Abklärung durchgeführt. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und kann je nach Befund Medikamente, z. B. bei Entzündungen oder Durchblutungsproblemen, sowie weitere Therapien umfassen; je früher die Abklärung erfolgt, desto besser sind die Chancen, geeignete Ursachen zu behandeln.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei plötzlichem Beginn einer Anopsie, zunehmenden Sehstörungen oder zusätzlichen neurologischen Symptomen wie Sprachstörungen, Lähmungen, starken Kopfschmerzen oder Schwindel sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Bei akuten Notfällen ist der Notruf 112 zu wählen, bei nicht unmittelbar lebensbedrohlichen Beschwerden kann 116117 genutzt werden. Verzögerungen können die Abklärung wichtiger Ursachen erschweren.

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Häufige Fragen

Ist Anopsie immer ein Zeichen für einen Notfall?

Eine plötzliche Anopsie kann auf ernsthafte Ursachen hinweisen und sollte sofort abgeklärt werden. Bei akuten Begleitsymptomen ist umgehend der Notruf 112 zu wählen.

Welche Untersuchungen werden typischerweise gemacht?

Häufig erfolgen eine Gesichtsfeldmessung und eine augenärztliche Untersuchung. Je nach Verdacht können weitere neurologische Tests und Bildgebung erforderlich sein.

Kann Anopsie wieder verschwinden?

Das hängt stark von der Ursache und davon ab, wie schnell behandelt wird. In vielen Fällen kann die Prognose durch zügige Diagnostik und Therapie verbessert werden.