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Anthropophobie

Anthropophobie bezeichnet eine übermäßige Angst vor Menschen, häufig verbunden mit dem Gefühl, beobachtet, bewertet oder abgelehnt zu werden. Typische Symptome können Rückzug, Vermeidung sozialer Situationen, inneres Zittern, Herzklopfen, Erröten oder starke Anspannung sein; die Angst kann das Alltagsleben erheblich einschränken. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch ein Gespräch (Anamnese) und die Abklärung, ob die Angst andere psychische Störungen erklärt oder verstärkt. Üblich sind psychotherapeutische Verfahren, insbesondere kognitiv-behaviorale Therapie, sowie ggf. begleitende Unterstützung zur Angstbewältigung. In einzelnen Fällen können weitere Maßnahmen erwogen werden, wenn gleichzeitig andere Erkrankungen vorliegen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe sollte spätestens dann gesucht werden, wenn die Angst häufig auftritt, das soziale Leben oder den Alltag deutlich beeinträchtigt oder zunehmende Vermeidung zu Isolation führt. Bei starken Selbstgefährdungsgedanken oder akuter psychischer Krise ist unverzüglich Hilfe nötig: in Notfällen 112, bei nicht lebensbedrohlicher Krise 116117.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man, dass es sich um Anthropophobie handelt?

Typisch sind eine ausgeprägte, anhaltende Angst vor Menschen und das Vermeiden sozialer Situationen. Entscheidend ist, dass die Angst das Leben spürbar einschränkt und nicht nur eine vorübergehende Unsicherheit ist.

Kann Anthropophobie von allein wieder verschwinden?

Das ist möglich, aber bei anhaltender oder zunehmender Vermeidung verbessert sich das häufig nicht ohne Unterstützung. Eine Behandlung kann helfen, Angst und Einschränkungen zu reduzieren.

Welche Behandlung wird meist angeboten?

Häufig steht Psychotherapie im Vordergrund, insbesondere kognitiv-behaviorale Ansätze. Zusätzlich können begleitende Strategien zur Stress- und Angstbewältigung besprochen werden.