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Aortenisthmusstenose

Die Aortenisthmusstenose ist meist eine angeborene Fehlbildung der Aorta (ICD-10 Q25.1). Die Verengung kann den Blutfluss in den Körperabschnitt unterhalb der Engstelle beeinträchtigen und führt je nach Ausmaß zu unterschiedlichen Beschwerden. Häufige Symptome sind bei Säuglingen Trinkschwäche, schnelle Atmung, Müdigkeit oder Gedeihstörungen; bei älteren Kindern und Erwachsenen können Bluthochdruck, Kopfschmerzen oder Belastungsbeschwerden auftreten. Zur Diagnose werden körperliche Untersuchung (z. B. unterschiedliche Blutdruckwerte), Bildgebung wie Echokardiografie sowie je nach Situation CT- oder MRT-Angiografie eingesetzt. Die Behandlung erfolgt häufig medikamentös zur Stabilisierung und anschließender Intervention oder Operation; das Vorgehen richtet sich nach Alter, Schwere und Begleiterkrankungen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Atemnot, Trinkschwäche, starkem Leistungsabfall, Zeichen von Kreislaufproblemen oder deutlich zunehmenden Beschwerden sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei Brustschmerz, Ohnmacht, schweren Atemproblemen oder Anzeichen eines Schlaganfalls ist umgehend der Notruf 112 zu wählen. Wenn kein Notfall vorliegt, kann auch 116117 für die ärztliche Bereitschaft kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Wie wird eine Aortenisthmusstenose festgestellt?

Meist erfolgt die Diagnose durch körperliche Untersuchung und Echokardiografie. Je nach Befund können CT- oder MRT-Untersuchungen zur genauen Darstellung der Engstelle nötig sein.

Welche Behandlung ist üblich?

Das Vorgehen richtet sich nach Schweregrad und Alter. Häufig kommen interventionelle Eingriffe oder eine Operation in Frage, gelegentlich zunächst unterstützende Medikamente zur Stabilisierung.

Kann es trotz Behandlung langfristige Folgen geben?

Mögliche Spätfolgen können unter anderem anhaltender Bluthochdruck oder erneute Engstellen sein. Deshalb sind regelmäßige Nachsorge und Verlaufskontrollen üblich.