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Aplasia cutis congenita

Aplasia cutis congenita (angeborenes Fehlen von Haut) beschreibt umschriebene Hautdefekte, die bereits bei Geburt vorhanden sind. Typisch sind oberflächliche bis tiefere, oft am Kopf gelegene Areale; selten können andere Körperregionen betroffen sein. Häufige Symptome sind ein dauerhaftes oder verheilendes Hautareal mit Kruste, offene/ulzerierende Bereiche und je nach Tiefe Blutungen oder erhöhtes Infektionsrisiko. Die Diagnose erfolgt meist durch Blickdiagnose bei der Geburt; zur Beurteilung von Tiefe und Ausdehnung können je nach Befund bildgebende Verfahren oder eine ärztliche Verlaufskontrolle nötig sein. Die Behandlung reicht von pflegender Wundversorgung und Schutzverbänden bis zu spezialisierten Maßnahmen wie chirurgischem Verschluss; bei kleinen, oberflächlichen Defekten kann auch eine Spontanheilung möglich sein.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Unbedingt ärztlich abklären lassen, wenn der Hautdefekt groß ist, tief wirkt, stark blutet oder Anzeichen einer Infektion zeigt (zunehmende Rötung, Wärme, Eiter, Fieber). Bei Atemnot, starkem Krankheitsgefühl oder bei sehr starken Blutungen sollte umgehend der Notdienst kontaktiert werden; bei akuter Notlage 112, sonst 116117.

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Häufige Fragen

Ist Aplasia cutis congenita immer gefährlich?

Der Schweregrad ist sehr unterschiedlich. Oberflächliche Defekte können gut abheilen, während tiefer reichende Hautdefekte häufiger Komplikationen wie Infektionen oder Blutungen verursachen können.

Wie wird der Hautdefekt behandelt?

Üblicherweise erfolgt eine sorgfältige Wundversorgung mit Schutz und Verbänden. Je nach Tiefe und Ausmaß kommen zusätzlich spezialisierte Verfahren bis hin zu einem operativen Verschluss infrage.

Welche Untersuchungen sind notwendig?

Oft reicht die klinische Beurteilung bei Geburt. Bei Unsicherheit über die Tiefe oder Ausdehnung können weitere Schritte wie Bildgebung und engmaschige Kontrollen empfohlen werden.