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Arachnoidalzyste

Arachnoidalzysten sind angeborene oder selten erworbene Flüssigkeitsansammlungen in der bindegewebigen Hirnhaut (Arachnoidea). Symptome hängen vor allem von Lage und Größe ab und können Kopfschmerzen, Übelkeit, Krampfanfälle, Entwicklungsverzögerungen bei Kindern sowie neurologische Ausfälle wie Gangunsicherheit oder Sehstörungen umfassen. Zur Diagnose werden meist bildgebende Verfahren wie eine Magnetresonanztomografie (MRT) eingesetzt; gegebenenfalls werden weitere Untersuchungen zur Abgrenzung anderer Ursachen veranlasst. Die Behandlung richtet sich nach Beschwerden und Verlauf: Bei milden oder stabilen Befunden kann zunächst abgewartet und überwacht werden; bei ausgeprägten Symptomen kommen operative Verfahren oder in manchen Fällen ableitende Systeme in Betracht.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neuen oder zunehmenden neurologischen Beschwerden wie starken oder anhaltenden Kopfschmerzen, Krampfanfällen, ausgeprägter Übelkeit/Erbrechen oder neu auftretenden Lähmungs- oder Sehstörungen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuten schweren Symptomen wie Bewusstseinsstörungen, anhaltenden Krampfanfällen oder Zeichen eines Notfalls ist 112 zu wählen. Ist die Lage nicht lebensbedrohlich, aber dringend, kann 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Welche Symptome können bei einer Arachnoidalzyste auftreten?

Möglich sind unter anderem Kopfschmerzen, Krampfanfälle und neurologische Ausfälle wie Gangunsicherheit oder Sehstörungen. Welche Beschwerden auftreten, hängt meist von Lage und Größe ab.

Wie wird eine Arachnoidalzyste diagnostiziert?

In der Regel erfolgt die Diagnose über bildgebende Verfahren, häufig eine MRT, um Lage, Ausmaß und mögliche Auswirkungen auf umliegende Strukturen zu beurteilen.

Muss eine Arachnoidalzyste immer operiert werden?

Nicht zwangsläufig. Bei fehlenden oder stabilen Beschwerden wird häufig zunächst überwacht; bei deutlichen Symptomen kann eine operative oder anderweitige Behandlung erforderlich sein.