Arachnophobie
Arachnophobie (ICD-10 F40.2) bezeichnet eine ausgeprägte, anhaltende Angst vor Spinnen, die im Alltag stören kann. Typische Symptome sind Angst, Zittern, Herzklopfen, Atemnot, Übelkeit, Schwitzen sowie das starke Vermeidungsverhalten (z. B. Orte meiden, in denen Spinnen vermutet werden). Die Diagnose erfolgt in der Regel durch ein ärztliches oder psychotherapeutisches Gespräch anhand der Kriterien einer Angststörung und der Auswirkungen im Alltag. Behandlungsmöglichkeiten sind vor allem Psychotherapie, insbesondere kognitiv-behaviorale Verfahren mit schrittweiser Exposition, sowie bei Bedarf unterstützende medikamentöse Ansätze durch Fachärztinnen oder Fachärzte.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei ausgeprägter Angst, die den Alltag, Beruf, Schlaf oder soziale Kontakte deutlich beeinträchtigt, sollte ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe gesucht werden. Bei akuten starken Angst- oder Panikattacken mit ernsthaften körperlichen Beschwerden ist eine zeitnahe Abklärung wichtig; bei lebensbedrohlichen Symptomen ist der Notruf 112 zu wählen, ansonsten 116117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst.
Behandler für Arachnophobie
440 insgesamtDr. Altmann
Facharzt für Neurologie
Dr. med. Elke Schumacher
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Dr. med. Nadja Kassim
Facharzt für Psychiatrie
Dr. med. Kathrin Görmer
Facharzt für Neurologie
Dr. Joachim Schaal - Ines Neuschulz
Facharzt für Psychiatrie
Dr. Mungee
Facharzt für Psychiatrie
Dr. med. Roland Distl
Facharzt für Psychiatrie
Dr. Scherf
Facharzt für Behavior
Dr. med. Kühn
Facharzt für Psychiatrie & Psychotherapie
Dr. med. Katrin Miltkau
Facharzt für Psychiatrie
Dipl. Psych. Birgit Mende
Facharzt für Psychiatrie
Dr. Jaber
Facharzt für Akupunktur
Praxen, die Arachnophobie behandeln
1.599 insgesamtÄrzte Zentrum Köpenick
Psychiatrische Institutsambulanz
Medizinisches Versorgungszentrum am Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee
MVZ psychische Gesundheit
Panomarana Klinik
Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Häufige Fragen
Woran erkennt man, dass es sich um Arachnophobie handelt?
Hinweise sind eine übermäßige Angstreaktion auf Spinnen (auch bei Anblicken, Bildern oder Gedanken) und deutliche Belastung oder Vermeidung im Alltag.
Muss bei Arachnophobie unbedingt eine Behandlung erfolgen?
Wenn die Angst stark belastet oder funktionell einschränkt, ist eine Behandlung meist sinnvoll. Häufig helfen Psychotherapie und schrittweise Exposition besonders gut.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es typischerweise?
Am häufigsten kommen kognitiv-behaviorale Therapien mit Exposition zum Einsatz. In Einzelfällen können zusätzliche medikamentöse Optionen durch Fachärztinnen oder Fachärzte besprochen werden.