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Arachnophobie

Arachnophobie (ICD-10 F40.2) bezeichnet eine ausgeprägte, anhaltende Angst vor Spinnen, die im Alltag stören kann. Typische Symptome sind Angst, Zittern, Herzklopfen, Atemnot, Übelkeit, Schwitzen sowie das starke Vermeidungsverhalten (z. B. Orte meiden, in denen Spinnen vermutet werden). Die Diagnose erfolgt in der Regel durch ein ärztliches oder psychotherapeutisches Gespräch anhand der Kriterien einer Angststörung und der Auswirkungen im Alltag. Behandlungsmöglichkeiten sind vor allem Psychotherapie, insbesondere kognitiv-behaviorale Verfahren mit schrittweiser Exposition, sowie bei Bedarf unterstützende medikamentöse Ansätze durch Fachärztinnen oder Fachärzte.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei ausgeprägter Angst, die den Alltag, Beruf, Schlaf oder soziale Kontakte deutlich beeinträchtigt, sollte ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe gesucht werden. Bei akuten starken Angst- oder Panikattacken mit ernsthaften körperlichen Beschwerden ist eine zeitnahe Abklärung wichtig; bei lebensbedrohlichen Symptomen ist der Notruf 112 zu wählen, ansonsten 116117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man, dass es sich um Arachnophobie handelt?

Hinweise sind eine übermäßige Angstreaktion auf Spinnen (auch bei Anblicken, Bildern oder Gedanken) und deutliche Belastung oder Vermeidung im Alltag.

Muss bei Arachnophobie unbedingt eine Behandlung erfolgen?

Wenn die Angst stark belastet oder funktionell einschränkt, ist eine Behandlung meist sinnvoll. Häufig helfen Psychotherapie und schrittweise Exposition besonders gut.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es typischerweise?

Am häufigsten kommen kognitiv-behaviorale Therapien mit Exposition zum Einsatz. In Einzelfällen können zusätzliche medikamentöse Optionen durch Fachärztinnen oder Fachärzte besprochen werden.