behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Arteriitis cranialis

Die Arteriitis cranialis (auch Riesenzellarteriitis) ist eine entzündliche Erkrankung der Arterien, häufig bei Menschen ab dem höheren Lebensalter. Typisch sind neue oder zunehmende Kopfschmerzen, druckempfindliche Kopfhaut, Schmerzen beim Kauen (Kauschmerzen), evtl. Fieber, Gewichtsverlust sowie eine verminderte Durchblutung bestimmter Regionen. Gelegentlich kann es zu Sehstörungen bis hin zum plötzlichen Sehverlust kommen. Die Diagnose erfolgt in der Regel anhand von Krankengeschichte, körperlicher Untersuchung, Blutwerten (z. B. Entzündungszeichen) und häufig durch Bildgebung und/oder eine Gefäßbiopsie. Die Behandlung besteht meist aus einer sofort beginnenden, ärztlich überwachten Kortisontherapie; je nach Verlauf können weitere Medikamente erwogen werden.

Häufige Symptome:

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei plötzlich auftretenden Sehstörungen (unscharf sehen, Doppelbilder, Gesichtsfeldausfall) oder akutem, starkem Kopfschmerz sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Bei Verdacht auf Arteriitis cranialis ist eine schnelle Vorstellung erforderlich, um Folgeschäden zu vermeiden—im Notfall 112, ansonsten 116117.

Behandler für Arteriitis cranialis

704 insgesamt
Alle 704 Behandler anzeigen

Praxen, die Arteriitis cranialis behandeln

2.182 insgesamt
Alle 2.182 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Welche Symptome sprechen besonders für eine Arteriitis cranialis?

Häufig sind neue Kopfschmerzen, druckempfindliche Kopfhaut und Kauschmerzen. Zusätzlich können Fieber, Gewichtsverlust und erhöhte Entzündungswerte auftreten.

Warum ist die Behandlung so schnell wichtig?

Eine Entzündung kann die Durchblutung der Augen beeinträchtigen. Daher sollte bei Verdacht ärztlich rasch gehandelt werden, um das Risiko eines Sehverlusts zu senken.

Wie wird die Erkrankung festgestellt?

Die Diagnose stützt sich auf Anamnese, Untersuchung und Laborwerte. Oft werden Bildgebung und/oder eine Gewebeprobe aus einem betroffenen Gefäß genutzt.