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Arthrose

Arthrose (ICD-10 M15) beschreibt eine chronische Gelenkerkrankung, bei der Gelenkknorpel und das umliegende Gewebe allmählich geschädigt werden. Typische Symptome sind belastungsabhängige Schmerzen, Morgensteifigkeit (häufig eher kurz) und zunehmende Bewegungseinschränkung; teils treten Schwellungen oder Knirschgeräusche auf. Die Diagnose erfolgt meist durch Anamnese, körperliche Untersuchung und bildgebende Verfahren wie Röntgen, wobei der Schweregrad und andere Ursachen mitbeurteilt werden. Die Behandlung zielt auf Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung ab, häufig mit Bewegungstherapie/Physiotherapie, Gewichts- und Belastungsanpassung, ggf. Schmerzmitteln sowie in ausgewählten Fällen weiteren Maßnahmen bis hin zu operativen Optionen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist wichtig, wenn Gelenkschmerzen neu auftreten, rasch zunehmen oder dauerhaft die Alltagsfunktion deutlich einschränken. Sofortige Hilfe ist erforderlich bei starken, plötzlich einsetzenden Schmerzen mit deutlicher Rötung/Überwärmung, Fieber oder deutlicher Funktionsunfähigkeit; im Notfall kann 112 angerufen werden, bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden 116117.

Behandler für Arthrose

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Häufige Fragen

Woran erkennt man, dass es sich um Arthrose handelt?

Typisch sind belastungsabhängige Gelenkschmerzen, ggf. kurze Morgensteifigkeit und zunehmende Einschränkungen. Die Bestätigung erfolgt durch Untersuchung und häufig Röntgen sowie den Ausschluss anderer Ursachen.

Welche Behandlung hilft am häufigsten bei Arthrose?

Oft stehen Bewegungstherapie, Physiotherapie sowie Belastungs- und ggf. Gewichtsanpassung im Vordergrund. Ergänzend können Schmerzmittel zeitweise eingesetzt werden, je nach Situation auch weitere Maßnahmen.

Kann Arthrose geheilt werden?

Arthrose ist meist eine chronische Erkrankung, die nicht vollständig „weggeheilt“ wird. Ziel der Therapie ist jedoch, Schmerzen zu reduzieren und das Fortschreiten bzw. die Folgen zu verlangsamen.