Aspergillom
Ein Aspergillom entsteht meist in bereits vorhandenen Lungenhöhlen, zum Beispiel nach früheren Lungenerkrankungen wie Tuberkulose oder bei chronischen Lungenerkrankungen. Der Pilz kann dabei eine feste, pilzartige Masse bilden, die in der Höhle liegt. Typische Beschwerden sind Husten, oft mit Blutbeimengungen, sowie gelegentlich Atemnot oder allgemeine Krankheitszeichen. Die Diagnose erfolgt üblicherweise durch Bildgebung (z. B. CT), kombiniert mit dem Nachweis von Aspergillus in Proben (Sputum, bronchoskopisches Material) und der Beurteilung des typischen Bildes. Die Behandlung richtet sich nach Ausmaß und Risiko; sie kann von abwartender Beobachtung über ärztlich gesteuerte Blutungsbehandlung bis zu Antimykotika und in ausgewählten Fällen einer operativen Entfernung reichen.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei neu auftretendem oder stärker werdendem Bluthusten sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei schwerer Atemnot, Kreislaufproblemen oder starken Blutungen sind sofortige Notfallmaßnahmen erforderlich; in akuten Notfällen 112, bei nicht lebensbedrohlichen akuten Beschwerden 116117.
Behandler für Aspergillom
490 insgesamtDr. Michael Latzke
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Rudolf Raßhofer
Facharzt für Infektiologie
Dr. Ostendorf
Facharzt für Innere Medizin
Dr. Juri Kirsten
Facharzt für Dermatologie
Dr. Sven Dreher
Facharzt für Dermatologie
Dr. Lazos
Facharzt für Dermatologie
Dr. med. J.-D. Kropp
Facharzt für Allergologie
Dr. med. Beate Radke
Facharzt für Dermatologie
Dr. med. W. Göpfert
Facharzt für Dermatologie
Dr. Stavermann
Facharzt für Dermatologie
Dr. Cuerda Galindo
Facharzt für Dermatologie
Dr. med. Christoph Dickert
Facharzt für Dermatologie
Praxen, die Aspergillom behandeln
1.196 insgesamtInfektiologie Ärzteforum Seestraße
Praxis an der Kulturbrauerei
Praxis Jessen & Kollegen
Dr. Michael Latzke
Arztpraxis Driesener Straße
Schwerpunktpraxis Mitte
Häufige Fragen
Wie entsteht ein Aspergillom?
Meist siedelt sich Aspergillus in einer bereits bestehenden Lufthöhle der Lunge an und bildet dort eine pilzartige Masse. Der genaue Grund, warum sich der Pilz gerade dort festsetzt, ist oft nicht vollständig vorhersagbar.
Welche Symptome sind typisch?
Häufig tritt Husten mit Blutbeimengungen auf. Je nach Situation können auch Atembeschwerden oder unspezifische Krankheitszeichen hinzukommen.
Welche Behandlung ist üblich?
Die Therapie richtet sich nach Größe, Beschwerden und Blutungsrisiko. In vielen Fällen werden Bildgebung und Pilznachweise genutzt; je nach Befund kommen Antimykotika, Blutungsmanagement und in ausgewählten Fällen eine Operation infrage.