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Aspergillom

Ein Aspergillom entsteht meist in bereits vorhandenen Lungenhöhlen, zum Beispiel nach früheren Lungenerkrankungen wie Tuberkulose oder bei chronischen Lungenerkrankungen. Der Pilz kann dabei eine feste, pilzartige Masse bilden, die in der Höhle liegt. Typische Beschwerden sind Husten, oft mit Blutbeimengungen, sowie gelegentlich Atemnot oder allgemeine Krankheitszeichen. Die Diagnose erfolgt üblicherweise durch Bildgebung (z. B. CT), kombiniert mit dem Nachweis von Aspergillus in Proben (Sputum, bronchoskopisches Material) und der Beurteilung des typischen Bildes. Die Behandlung richtet sich nach Ausmaß und Risiko; sie kann von abwartender Beobachtung über ärztlich gesteuerte Blutungsbehandlung bis zu Antimykotika und in ausgewählten Fällen einer operativen Entfernung reichen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretendem oder stärker werdendem Bluthusten sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei schwerer Atemnot, Kreislaufproblemen oder starken Blutungen sind sofortige Notfallmaßnahmen erforderlich; in akuten Notfällen 112, bei nicht lebensbedrohlichen akuten Beschwerden 116117.

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Häufige Fragen

Wie entsteht ein Aspergillom?

Meist siedelt sich Aspergillus in einer bereits bestehenden Lufthöhle der Lunge an und bildet dort eine pilzartige Masse. Der genaue Grund, warum sich der Pilz gerade dort festsetzt, ist oft nicht vollständig vorhersagbar.

Welche Symptome sind typisch?

Häufig tritt Husten mit Blutbeimengungen auf. Je nach Situation können auch Atembeschwerden oder unspezifische Krankheitszeichen hinzukommen.

Welche Behandlung ist üblich?

Die Therapie richtet sich nach Größe, Beschwerden und Blutungsrisiko. In vielen Fällen werden Bildgebung und Pilznachweise genutzt; je nach Befund kommen Antimykotika, Blutungsmanagement und in ausgewählten Fällen eine Operation infrage.