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Asplenie

Asplenie bezeichnet den Zustand, dass die Milz vollständig fehlt oder ihre Funktion stark eingeschränkt ist. Die Milz spielt eine wichtige Rolle für die Abwehr gegen bestimmte Bakterien und für die Filterung von Krankheitserregern. Typische Beschwerden hängen von der Infektion ab; möglich sind Fieber, Schüttelfrost, allgemeines Krankheitsgefühl und bei schweren Verläufen eine rasche Verschlechterung. Die Diagnose ergibt sich meist aus der Vorgeschichte (z. B. nach Milzentfernung) und der ärztlichen Anamnese. Üblicherweise stehen bei der Behandlung vor allem vorbeugende Maßnahmen im Vordergrund, etwa Impfungen gegen geeignete Erreger, ein individueller Schutzplan sowie bei Bedarf frühzeitige antibiotische Therapie bei Infektzeichen. Je nach Situation können weitere Maßnahmen wie Notfallmedikation oder Verlaufskontrollen empfohlen werden.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Fieber, Schüttelfrost, starken Krankheitssymptomen oder plötzlicher Verschlechterung sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden. Im Notfall mit Warnzeichen wie Benommenheit, Atemnot oder Kreislaufproblemen ist sofort der Notruf 112 zu wählen; außerhalb des Notfalls ist 116117 eine Anlaufstelle.

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Häufige Fragen

Welche Infektionen sind bei Asplenie besonders gefährlich?

Bei fehlender oder stark eingeschränkter Milz besteht ein erhöhtes Risiko für schwere bakterielle Infektionen. Ärztliche Empfehlungen zu Impfungen und Frühtherapie sind daher besonders wichtig.

Wie wird eine Asplenie festgestellt?

Asplenie wird häufig anhand der Vorgeschichte erkannt, zum Beispiel nach operativer Entfernung der Milz. Bei unklaren Fällen erfolgt die Abklärung durch ärztliche Untersuchung und ggf. bildgebende oder laborchemische Befunde.

Was sollte im Alltag zur Vorbeugung beachtet werden?

Üblicherweise wird ein Impf- und Vorsorgeplan erstellt und bei ersten Infektzeichen frühzeitig medizinischer Rat eingeholt. In manchen Fällen kann eine Notfallstrategie (z. B. vorgeplante Antibiotika) verordnet werden.