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Atypischer teratoider/rhabdoider Tumor

Der atypische teratoide/rhabdoide Tumor ist eine seltene, aggressive Krebserkrankung, die vor allem im frühen Kindesalter vorkommt. Häufige Beschwerden hängen davon ab, wo der Tumor sitzt, zum Beispiel können Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Probleme beim Gehen oder Krampfanfälle auftreten. Da die Erkrankung rasch verlaufen kann, erfolgt die Diagnose meist durch Bildgebung wie MRT/CT und die Untersuchung einer Gewebeprobe. Die Behandlung erfolgt üblicherweise in spezialisierten Zentren und umfasst je nach Lage und Stadium Operation, Strahlen- und/oder Chemotherapie sowie begleitende Therapien zur Symptomkontrolle.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretenden, rasch zunehmenden Beschwerden wie starken Kopfschmerzen, wiederholtem Erbrechen, Krampfanfällen oder deutlichen neurologischen Auffälligkeiten sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuten schweren Symptomen wie einem Krampfanfall, Bewusstseinsstörungen oder Atemproblemen ist sofort der Notdienst zu kontaktieren: 112. Bei dringendem, aber nicht lebensbedrohlichem Zustand kann auch 116117 genutzt werden.

Behandler für Atypischer teratoider/rhabdoider Tumor

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Praxen, die Atypischer teratoider/rhabdoider Tumor behandeln

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Häufige Fragen

Wie wird der atypische teratoide/rhabdoide Tumor diagnostiziert?

Meist erfolgen zunächst MRT/CT und anschließend eine Gewebeuntersuchung, um die Tumorart sicher festzustellen. Zusätzlich können weitere Tests zur Einordnung der Erkrankung nötig sein.

Welche Behandlung ist üblich?

Üblicherweise erfolgt eine Kombination aus Operation und weiteren onkologischen Therapien wie Strahlen- und/oder Chemotherapie, abhängig von Tumorlage und Ausbreitung. Die Behandlung wird meist in spezialisierten Kinderkrebszentren durchgeführt.

Ist die Erkrankung heilbar?

Der Verlauf und die Heilungschancen sind individuell sehr unterschiedlich und hängen unter anderem von Stadium, Tumorlage und Ansprechen auf die Therapie ab. Eine Prognose lässt sich nur im Behandlungskontext einschätzen.