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Bandwurmbefall des Menschen

Ein Bandwurmbefall des Menschen (ICD-10 B67) ist eine Infektion mit Bandwürmern bzw. deren Larven. Die Übertragung erfolgt je nach Erreger meist über den Verzehr von rohem oder unzureichend gegartem Fleisch oder über verunreinigte Lebensmittel. Typische Symptome können Bauchschmerzen, Übelkeit, Gewichtsverlust, Durchfall oder wechselnde Stuhlgewohnheiten sein; bei bestimmten Formen sind auch Beschwerden durch Larven in Geweben möglich. Die Diagnose erfolgt häufig durch den Nachweis von Bandwurmeiern oder -segmenten im Stuhl und ggf. durch Blutuntersuchungen oder bildgebende Verfahren bei Verdacht auf Larven in Organen. Die Behandlung umfasst je nach Befund und Erregerart eine gezielte antiparasitäre Therapie; bei komplizierten Befunden kann eine fachärztliche Mitbehandlung erforderlich sein.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltenden oder starken Magen-Darm-Beschwerden, ungeklärtem Gewichtsverlust oder dem Verdacht auf eine Bandwurminfektion sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei neurologischen Ausfällen, starken Kopfschmerzen, Krampfanfällen oder Sehstörungen ist sofortige medizinische Hilfe nötig; im Notfall 112, ansonsten 116117.

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Häufige Fragen

Woran erkennt man einen Bandwurmbefall?

Häufig geben Beschwerden wie Bauchschmerzen oder veränderte Stuhlgewohnheiten Hinweise; sicher ist die Diagnose meist erst durch den Nachweis von Eiern oder Bandwurmsegmenten im Stuhl.

Wie wird ein Bandwurmbefall behandelt?

Üblicherweise erfolgt eine gezielte antiparasitäre Medikation entsprechend der Erregerart und dem Befall. Bei komplizierten Verläufen können zusätzliche Untersuchungen und eine fachärztliche Therapie nötig sein.

Wie kann eine Ansteckung vermieden werden?

Wichtig sind sorgfältig gegartes Fleisch, gute Küchenhygiene und das Vermeiden roher oder unzureichend gegarter Lebensmittel. Bei Reisen in Risikogebiete sollte besonders auf sichere Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene geachtet werden.