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Barraquer-Simons-Syndrom

Das Barraquer-Simons-Syndrom (auch partielle Lipodystrophie) ist eine seltene Erkrankung, bei der sich Fettgewebe schrittweise zurückbildet, typischerweise beginnend im Gesicht und später möglicherweise am Körper. Betroffene können unter anderem eine zunehmende Asymmetrie, eingesunkene Wangen sowie Veränderungen an Armen oder Oberkörper entwickeln. Je nach Verlauf können weitere Stoffwechselauffälligkeiten auftreten. Die Diagnose erfolgt meist durch Anamnese und körperliche Untersuchung, ergänzt durch Laborwerte (z. B. Blutzucker, Blutfette) und gegebenenfalls bildgebende Verfahren zur Abklärung des Fettgewebes. Die Behandlung richtet sich nach Beschwerden und möglichen Begleiterkrankungen; häufig kommen unterstützende Maßnahmen sowie bei ausgewählten Verläufen entzündungshemmende oder ursachenbezogene Therapien infrage, über die individuell entschieden wird.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn der Fettgewebsverlust am Gesicht oder Körper rasch zunimmt, neue Entzündungssymptome auftreten oder deutliche Stoffwechselauffälligkeiten vermutet werden. Bei starken Allgemeinbeschwerden, plötzlichen neurologischen Ausfällen oder schweren Kreislaufproblemen sollte sofort der Notdienst kontaktiert werden (112) oder bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden 116117.

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Häufige Fragen

Woran lässt sich das Barraquer-Simons-Syndrom erkennen?

Typisch ist ein schrittweiser Fettgewebsverlust, meist beginnend im Gesicht, oft mit fortschreitendem Verlauf. Die Sicherung der Diagnose erfolgt durch ärztliche Untersuchung und passende Labor- bzw. Zusatzbefunde.

Ist das Syndrom heilbar?

Der Verlauf ist individuell unterschiedlich. Eine dauerhafte Heilung ist nicht immer möglich, aber eine Behandlung kann den Verlauf beeinflussen und Begleitprobleme lindern.

Welche Untersuchungen sind bei Verdacht üblich?

Üblich sind Anamnese und körperliche Untersuchung sowie Blutuntersuchungen zu Stoffwechsel und Entzündungsparametern. Je nach Situation können bildgebende Verfahren oder weitere Abklärungen folgen.