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Becker-Nävus

Der Becker-Nävus (ICD-10 D22.5) ist ein angeborener oder in der Jugend entstehender, meist gutartiger Hautbefund, der häufig als einseitiger, größerflächiger bräunlicher Fleck auftritt. Typisch sind unregelmäßige Ränder, verstärkte Pigmentierung und manchmal mehr Haare im betroffenen Bereich. Andere Beschwerden sind meist nicht vorhanden, in seltenen Fällen können zusätzliche Haut- oder Weichteilveränderungen zusammen auftreten. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch die klinische Betrachtung; bei Unsicherheit kann ein Hautarzt weitere Untersuchungen wie Dermatoskopie oder eine Biopsie erwägen. Eine Behandlung ist meist nicht zwingend, kann aber bei kosmetischen Belastungen oder bei Veränderungen der Läsion erwogen werden, etwa durch dermatologische Verfahren oder Entfernungsmöglichkeiten.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei raschem Größenwachstum, deutlicher Farb- oder Formveränderung, Blutung, starker Entzündung oder neu auftretenden Schmerzen sollte zeitnah ein Arzt bzw. eine Hautärztin/ein Hautarzt zur Abklärung aufgesucht werden. Besteht ein medizinischer Notfall, z. B. bei starken Blutungen oder schweren Beschwerden, ist der Notruf 112 zu wählen; bei dringlichen, aber nicht lebensbedrohlichen Problemen kann auch 116117 genutzt werden.

Behandler für Becker-Nävus

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Praxen, die Becker-Nävus behandeln

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Häufige Fragen

Ist ein Becker-Nävus gefährlich?

Meist handelt es sich um eine gutartige Veränderung. Dennoch sollte bei auffälligen Veränderungen der Läsion ärztlich abgeklärt werden.

Welche Symptome sind typisch?

Typisch ist ein größerflächiger bräunlich-grauer Fleck, oft einseitig, der in der Jugend auffällig wird. Häufig kommt eine verstärkte Behaarung im Areal hinzu.

Muss ein Becker-Nävus behandelt werden?

Eine Behandlung ist häufig nicht erforderlich, wenn keine Veränderungen oder Beschwerden vorliegen. Bei deutlicher kosmetischer Belastung oder auffälligen Befunden kann eine dermatologische Abklärung und ggf. Entfernung sinnvoll sein.