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Bilharziose

Die Bilharziose (B65) wird durch Saugwürmer verursacht, deren Zwischenwirte je nach Region Schnecken in bestimmten Gewässern sind. Eine Ansteckung erfolgt typischerweise beim Baden, Waten oder Wasserkontakt in befallenen Gewässern, wobei die Erreger über die Haut eindringen. Mögliche Beschwerden können je nach Krankheitsphase Fieber, Hautreaktionen, Husten, Bauchbeschwerden sowie später Blut im Urin oder Stuhl, Gewichtsverlust oder eine zunehmende Störung von Organen betreffen. Die Diagnose erfolgt meist anhand von Reise- und Expositionsangaben, Blut- und Urin-/Stuhluntersuchungen sowie ggf. bildgebenden Verfahren. Die Behandlung besteht in der Regel aus einer medikamentösen antiparasitären Therapie; je nach Befall und Schweregrad sind Verlaufskontrollen erforderlich.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist besonders wichtig, wenn nach Aufenthalt in betroffenen Regionen nach Wochen bis Monaten anhaltendes Fieber, starke Bauch- oder Harnbeschwerden, Blut im Urin oder Stuhl oder deutliche Verschlechterung auftreten. Bei starken Atemnot, neurologischen Ausfällen oder schweren Allgemeinsymptomen sollte umgehend der Notdienst kontaktiert werden (112 bei akuter Lebensgefahr, sonst 116117).

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Häufige Fragen

Woran kann erkannt werden, ob eine Bilharziose vorliegt?

Hinweise sind vor allem eine entsprechende Gewässerexposition in Risikogebieten und typische Beschwerden. Die Bestätigung erfolgt durch Untersuchungen von Urin/Stuhl und Blut sowie ggf. weitere Diagnostik.

Wie wird Bilharziose behandelt?

Üblicherweise werden antiparasitäre Medikamente eingesetzt, deren Auswahl und Dauer von der betroffenen Region und dem Befall abhängen. Zusätzlich können Kontrollen und Behandlung begleitender Beschwerden erforderlich sein.

Ist Bilharziose nach der Ansteckung sofort spürbar?

Beschwerden können verzögert auftreten. Daher kann es Wochen bis Monate dauern, bis Symptome bemerkt werden, selbst wenn die Ansteckung früher erfolgte.