Binge-Eating-Störung
Bei einer Binge-Eating-Störung treten häufige Essanfälle auf, bei denen Betroffene sich währenddessen dem Essen schwer entziehen können. Typisch sind ein Gefühl von Kontrollverlust, schnelle Nahrungsaufnahme, starkes Essen bis zur Unangenehmheit sowie häufige Scham oder Schuldgefühle im Anschluss. Die Diagnose erfolgt in der Regel anhand des Gesprächs über Häufigkeit, Muster und Begleitsymptome. Behandlungsmöglichkeiten umfassen Psychotherapie (z. B. kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansätze) und die begleitende Versorgung von körperlichen Folgen wie Übergewicht oder Begleiterkrankungen; je nach Situation kommen weitere therapeutische Maßnahmen hinzu.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei wiederkehrenden Essanfällen, deutlicher Einschränkung im Alltag oder starken psychischen Belastungen sollte ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe eingeholt werden. Bei unmittelbarer akuter Gefahr, starken Selbstschädigungsgedanken oder medizinischen Notfällen ist umgehend der Notruf 112 zu wählen; wenn keine akute Lebensgefahr besteht, kann 116117 genutzt werden.
Behandler für Binge-Eating-Störung
440 insgesamtDr. Altmann
Facharzt für Neurologie
Dr. med. Elke Schumacher
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Dr. med. Nadja Kassim
Facharzt für Psychiatrie
Dr. med. Kathrin Görmer
Facharzt für Neurologie
Dr. Joachim Schaal - Ines Neuschulz
Facharzt für Psychiatrie
Dr. Mungee
Facharzt für Psychiatrie
Dr. med. Roland Distl
Facharzt für Psychiatrie
Dr. Scherf
Facharzt für Behavior
Dr. med. Kühn
Facharzt für Psychiatrie & Psychotherapie
Dr. med. Katrin Miltkau
Facharzt für Psychiatrie
Dipl. Psych. Birgit Mende
Facharzt für Psychiatrie
Dr. Jaber
Facharzt für Akupunktur
Praxen, die Binge-Eating-Störung behandeln
1.599 insgesamtÄrzte Zentrum Köpenick
Psychiatrische Institutsambulanz
Medizinisches Versorgungszentrum am Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee
MVZ psychische Gesundheit
Panomarana Klinik
Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Häufige Fragen
Woran erkennt man eine Binge-Eating-Störung?
Wesentlich sind wiederkehrende Essanfälle mit Kontrollverlust und das Muster, ohne regelmäßige Ausgleichsmaßnahmen wie Erbrechen oder Abführmittel. Häufig spielen Scham und starke emotionale Belastung eine Rolle.
Welche Behandlung hilft typischerweise?
Häufig werden psychotherapeutische Verfahren eingesetzt, besonders kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansätze, ergänzt durch eine medizinische Abklärung möglicher körperlicher Folgen. Der genaue Plan richtet sich nach Schwere und Begleiterkrankungen.
Kann eine Binge-Eating-Störung auch ohne starkes Übergewicht auftreten?
Ja, Essanfälle und Kontrollverlust können auch bei unterschiedlicher Körpergewichts-Entwicklung auftreten. Entscheidend sind Häufigkeit, Verhalten und Belastung, nicht allein das Gewicht.