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Botulismus

Botulismus entsteht, wenn das Toxin von Clostridium botulinum in den Körper gelangt (zum Beispiel über unsachgemäß konservierte Lebensmittel oder in bestimmten Fällen über Wundinfektionen). Typisch sind zunächst Sehstörungen wie Doppelbilder, hängende Augenlider und verschwommene Sprache sowie Schluckstörungen. Im Verlauf können Muskelschwäche und Lähmungen abwärts fortschreiten und Atemmuskulatur betreffen. Die Diagnose erfolgt meist anhand der Krankheitszeichen und der Anamnese; Labortests können unterstützend sein. Die Behandlung umfasst eine möglichst frühe Gabe von Botulinum-Antitoxin nach ärztlicher Bewertung, supportive Maßnahmen (z. B. Atemunterstützung) und je nach Ursache weitere Maßnahmen wie Wundbehandlung.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Verdacht auf Botulismus sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden, besonders wenn Sehstörungen, Schluckbeschwerden, fortschreitende Muskelschwäche oder Atemprobleme auftreten. Bei akuter Atemnot, starkem Husten/Erstickungsgefühl oder schnell zunehmenden Beschwerden ist ein Notfall erforderlich: 112. In weniger dringenden Fällen kann 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Wie macht sich Botulismus typischerweise bemerkbar?

Häufig beginnen die Beschwerden mit Sehstörungen, hängenden Augenlidern, Sprach- und Schluckstörungen. Danach können Muskelschwäche und Lähmungen folgen.

Ist Botulismus durch Lebensmittel „ansteckend“?

Botulismus entsteht durch das Toxin, das im Körper wirkt. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist im Allgemeinen nicht das typische Prinzip der Erkrankung.

Wie wird Botulismus behandelt?

Entscheidend ist die schnelle ärztliche Behandlung, oft mit Antitoxin sowie unterstützenden Maßnahmen, insbesondere zur Sicherung der Atmung. Die genauen Schritte hängen von Ursache und Schweregrad ab.