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Boutonneuse-Fieber

Das Boutonneuse-Fieber ist eine bakterielle Infektion, die meist durch den Stich infizierter Zecken übertragen wird. Häufig entsteht an der Einstichstelle ein zunächst kleiner Hautbefund (z. B. schwarze Kruste oder veränderte Stelle), oft begleitet von Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Übelkeit. Manche Betroffene entwickeln einen Ausschlag. Die Diagnose erfolgt in der Regel anhand von Krankheitsgeschichte, typischen Symptomen und Laborbefunden; spezifische Tests können je nach Verfügbarkeit durchgeführt werden. Die Behandlung erfolgt üblicherweise mit Antibiotika, häufig rasch nach ärztlicher Einschätzung, um Komplikationen zu vermeiden.

Häufige Symptome:

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Fieber nach möglichem Zeckenstich, sichtbarer Hautveränderung an der Einstichstelle oder neu auftretendem Ausschlag sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei starken Verschlechterungen, Atemnot, Bewusstseinsstörungen, starkem Krankheitsgefühl oder Kreislaufproblemen ist sofort der Notruf 112 zu wählen; außerhalb von Notfällen kann auch 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Wie lange nach einem Zeckenbiss können Beschwerden auftreten?

Der zeitliche Abstand bis zum Auftreten von Symptomen kann variieren. Häufig entwickeln sich Beschwerden innerhalb weniger Tage; bei Verdacht sollte ärztlich abgeklärt werden.

Welche Symptome sprechen typischerweise für Boutonneuse-Fieber?

Häufig sind Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie ein Hautbefund an der Einstichstelle. Ergänzend kann ein Ausschlag auftreten.

Kann das Boutonneuse-Fieber ohne Behandlung gefährlich werden?

Ja. Eine Verzögerung der Behandlung kann das Risiko für Komplikationen erhöhen. Bei Verdacht sollte deshalb zeitnah ärztliche Therapie eingeleitet werden.