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Broca-Aphasie

Broca-Aphasie ist eine erworbene Sprachstörung (Aphasie), die vor allem durch eine Schädigung im Bereich der linken Gehirnhälfte, typischerweise im sogenannten Broca-Areal, entstehen kann. Betroffene bilden Wörter und Sätze häufig nur mühsam oder fehlerhaft; die Sprache wirkt reduziert, langsam und oft „telegraphisch“. Häufig treten Wortfindungsstörungen und Schwierigkeiten beim Bilden grammatikalisch korrekter Sätze auf. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch sprach- und neuropsychologische Untersuchungen sowie bei Bedarf durch bildgebende Verfahren wie CT oder MRT. Die Behandlung umfasst meist logopädische Therapie, je nach Ursache auch neurologische Abklärung und weitere Rehabilitation.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei plötzlich auftretenden Sprach- oder Verständigungsstörungen sollte unverzüglich ärztliche Hilfe gesucht werden, insbesondere wenn weitere Symptome wie Lähmungen, Gesichtslähmung, starke Kopfschmerzen oder Schwindel hinzukommen. Im Notfall ist 112 zu wählen. Wenn kein akuter Notfall vorliegt, sollte zeitnah eine Abklärung über 116117 erfolgen.

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Häufige Fragen

Wodurch entsteht eine Broca-Aphasie?

Sie entsteht meist durch eine Schädigung bestimmter Sprachzentren im linken Gehirn, etwa nach Schlaganfall oder anderen Hirnverletzungen.

Kann sich die Sprache wieder verbessern?

In vielen Fällen verbessert sich die Sprachfähigkeit durch frühe und regelmäßige logopädische Therapie, das Ausmaß ist jedoch individuell verschieden.

Wie wird die Broca-Aphasie festgestellt?

Die Diagnose erfolgt üblicherweise durch sprachtherapeutische und neuropsychologische Tests; zur Ursachenklärung können zusätzlich CT oder MRT eingesetzt werden.