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Brody-Erkrankung

Die Brody-Erkrankung ist eine seltene Erkrankung, bei der es zu entzündlich-ähnlichen Veränderungen im Knochen kommen kann, meist in der Tiefe des Knochens. Typisch sind belastungsabhängige Schmerzen, Druckschmerz und gelegentlich eine Schwellung im betroffenen Bereich; die Beweglichkeit kann dadurch eingeschränkt sein. Häufig verläuft der Verlauf über längere Zeit mit wiederkehrenden oder langsam zunehmenden Beschwerden. Die Diagnose erfolgt in der Regel über Anamnese und körperliche Untersuchung sowie bildgebende Verfahren wie MRT oder Szintigrafie; Laborwerte können helfen, andere Ursachen einzugrenzen. Die Behandlung richtet sich nach Schwere und Verlauf und kann konservative Maßnahmen wie Schmerztherapie sowie gegebenenfalls eine orthopädisch/handchirurgische oder spezialärztliche Beurteilung umfassen; operative Eingriffe sind nur in ausgewählten Fällen erforderlich.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltenden oder zunehmenden Schmerzen im Knochen oder bei deutlicher Bewegungseinschränkung sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Sofortige Notfallhilfe ist nötig, wenn hohes Fieber, starke Verschlechterung, sichtbare Rötung/Überwärmung mit Allgemeinsymptomen oder eine akute Funktionsstörung auftreten; bei lebensbedrohlichen Symptomen 112, ansonsten 116117.

Behandler für Brody-Erkrankung

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Häufige Fragen

Woran erkennt man die Brody-Erkrankung?

Typisch sind schmerzhafte, meist belastungsabhängige Beschwerden über längere Zeit. Die sichere Einordnung erfolgt meist erst nach bildgebenden Untersuchungen wie MRT und dem Ausschluss anderer Ursachen.

Welche Behandlung ist üblich?

Oft stehen zunächst konservative Maßnahmen wie eine gezielte Schmerztherapie und Beobachtung im Vordergrund. Je nach Befund und Verlauf kann eine spezialisierte ärztliche Behandlung oder in seltenen Fällen ein Eingriff erwogen werden.

Müssen Laborwerte immer auffällig sein?

Nicht zwingend. Häufig helfen Laboruntersuchungen vor allem dabei, andere entzündliche oder infektiöse Ursachen zu unterscheiden, während die Erkrankung selbst auch ohne stark auffällige Werte vorliegen kann.