behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Buried-Bumper-Syndrom

Das Buried-Bumper-Syndrom ist eine Komplikation, die vor allem bei dauerhaft liegenden enteralen Ernährungssonden auftreten kann. Dabei wird der „Bumper“ oder die Fixierung der Sonde durch zu straffen Sitz, Gewebewachstum oder ungünstige Positionierung zunehmend in das Gewebe hineingedrückt und „versenkt“. Typisch sind Schmerzen, Rötung oder Schwellung im Bereich der Einstichstelle, Sekret oder Geruch, Blutungen sowie eine verringerte oder fehlende Durchgängigkeit der Sonde. Die Diagnose erfolgt meist durch Untersuchung der Einstichstelle, Beurteilung der Sondenposition (z. B. durch Sicht-/Dokumentationsdaten und ggf. Bildgebung) und Funktionsprüfung. Die Behandlung umfasst in der Regel eine Anpassung bzw. das Umpositionieren und oft den Austausch der Sonde, ergänzt durch die ärztliche Versorgung lokaler Entzündungszeichen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei starken Schmerzen, zunehmender Rötung/Schwellung, Fieber, Blutungen oder eitrigem/übel riechendem Sekret an der Einstichstelle sollte zeitnah ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Wenn die Sonde plötzlich nicht mehr richtig funktioniert oder die Lage unklar ist, ist eine sofortige Abklärung erforderlich. Bei akuten, schweren Beschwerden Notruf 112 bzw. bei nicht lebensbedrohlichen Problemen ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117.

Behandler für Buried-Bumper-Syndrom

87 insgesamt
Alle 87 Behandler anzeigen

Praxen, die Buried-Bumper-Syndrom behandeln

290 insgesamt
Alle 290 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Wodurch entsteht ein Buried-Bumper-Syndrom?

Meist durch zu festen Sitz oder ungünstige Positionierung der Fixierung bei Ernährungssonden sowie durch Druck auf das Gewebe. Auch Veränderungen im Verlauf können dazu beitragen.

Welche Symptome sprechen typischerweise dafür?

Häufig treten Schmerzen, Rötung, Schwellung, nässendes oder übel riechendes Sekret sowie Blutungen oder eine schlechtere Durchgängigkeit der Sonde auf.

Kann das zu Hause selbst behoben werden?

Eine eigenständige Manipulation oder der Sondenwechsel sollte nicht ohne ärztliche Anweisung erfolgen. Es ist eine ärztliche Beurteilung der Position und der Entzündungszeichen erforderlich.