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Burkitt-Lymphom

Das Burkitt-Lymphom ist eine aggressive Form des Non-Hodgkin-Lymphoms, die aus entarteten B-Lymphozyten entsteht. Typisch sind schnell zunehmende Schwellungen von Lymphknoten oder Beschwerden durch die Organbeteiligung, zum Beispiel im Bauchraum. Häufig kommen auch allgemeine Symptome wie Fieber, Gewichtsverlust und Nachtschweiß vor. Die Diagnose erfolgt meist durch eine Gewebeentnahme (Biopsie) mit histologischer und molekularer Untersuchung. Die Behandlung besteht in der Regel aus einer kombinierten Chemotherapie; je nach Stadium und Risikoprofil können weitere Therapien wie zielgerichtete Antikörper oder intensivierte Schemata eingesetzt werden.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei rasch zunehmenden Lymphknotenschwellungen, anhaltendem Fieber ohne erkennbare Ursache oder starken Allgemeinsymptomen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei Atemnot, starken Bauchschmerzen, Bewusstseinsstörungen oder anderen lebensbedrohlichen Symptomen ist sofort der Notruf zu wählen (112) bzw. bei nicht akuter Lebensgefahr der ärztliche Bereitschaftsdienst (116117).

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Häufige Fragen

Woran erkennt man ein Burkitt-Lymphom typischerweise?

Häufig zeigen sich schnell wachsende Lymphknotenschwellungen oder Beschwerden durch Organbeteiligung. Oft treten zusätzlich Fieber, Gewichtsverlust und Nachtschweiß auf.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Sicher festgestellt wird das Burkitt-Lymphom in der Regel durch eine Biopsie mit mikroskopischer und gegebenenfalls molekularbiologischer Untersuchung. Bildgebung dient zur Stadieneinteilung.

Wie sieht die Behandlung meist aus?

Üblicherweise erfolgt eine intensive kombinierte Chemotherapie. Je nach Situation können zielgerichtete Therapien oder weitere Maßnahmen ergänzt werden.