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Burn-out

Burn-out (ICD-10: Z73.0) ist ein Oberbegriff für Typen persönlicher Krisen im Zusammenhang mit anhaltender Belastung. Häufige Symptome sind starke Erschöpfung, innere Distanzierung oder Zynismus, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen sowie Gefühle von Überforderung, Reizbarkeit oder emotionaler Leere. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch ein ärztliches Gespräch und eine Untersuchung, wobei andere Ursachen wie Depression, Angststörungen, Schilddrüsenerkrankungen oder Substanzmissbrauch ausgeschlossen werden sollen. Die Behandlung umfasst meist eine Kombination aus Entlastung im Alltag, Psychotherapie und ggf. medikamentöser Unterstützung nach individueller Bewertung; auch Entspannungs- und Stressbewältigungsverfahren können hilfreich sein.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn die Erschöpfung über mehrere Wochen deutlich anhält, die Bewältigung des Alltags eingeschränkt ist oder Warnzeichen wie zunehmende Schlafprobleme, starke Antriebslosigkeit oder depressive Symptome auftreten. Bei akuter Selbstgefährdung oder schweren Krisen sollten sofort Notfallhilfe genutzt werden: 112. Wenn keine akute Lebensgefahr besteht, kann der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117 kontaktiert werden.

Behandler für Burn-out

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Praxen, die Burn-out behandeln

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Häufige Fragen

Woran lässt sich Burn-out von Depression unterscheiden?

Burn-out geht häufig mit arbeits- oder belastungsbezogener Überlastung einher, kann aber mit depressiven Symptomen überlappen. Eine medizinische Abklärung hilft, Ursachen und passende Behandlung zu klären.

Welche ersten Schritte können bei Burn-out zu Hause helfen?

Entlastung, regelmäßiger Schlaf, reduzierte Überstunden und das Ansprechen von Belastungsfaktoren sind wichtige erste Schritte. Bei anhaltenden Beschwerden sollte dennoch zeitnah ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe erfolgen.

Welche Behandlung ist bei Burn-out üblich?

Oft wird eine Kombination aus Gesprächstherapie, klarer Belastungsreduktion und Strategien zur Stressbewältigung eingesetzt. Medikamente können bei Bedarf ergänzend verordnet werden, wenn weitere Erkrankungen vorliegen oder Symptome stark ausgeprägt sind.