behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Campylobacter-Enteritis

Campylobacter-Enteritis ist eine Infektion des Magen-Darm-Trakts durch Campylobacter-Bakterien (häufig A04.5). Typisch sind wässriger oder teils blutiger Durchfall, Bauchschmerzen, Krämpfe, Übelkeit und Fieber; manchmal kommen Kopf- und Muskelschmerzen hinzu. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine Stuhluntersuchung auf den Erreger. Die Behandlung besteht meist aus Rehydrierung (Flüssigkeits- und Elektrolytausgleich); bei schweren Verläufen, Risikopersonen oder anhaltenden Beschwerden können Antibiotika nach ärztlicher Einschätzung sinnvoll sein. In den meisten Fällen heilt die Erkrankung innerhalb weniger Tage von selbst, jedoch ist auf ausreichende Trinkmenge zu achten.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist besonders wichtig bei Blut im Stuhl, hohem oder anhaltendem Fieber, starken Bauchschmerzen, deutlichen Zeichen von Austrocknung (z. B. starker Durst, wenig Urin, Benommenheit) oder wenn die Beschwerden länger als einige Tage anhalten. Bei schweren Symptomen oder Kreislaufproblemen ist der Notfall ärztlicher Hilfe erforderlich; bei lebensbedrohlichen Zuständen 112 anrufen, bei dringenden Fragen 116117 kontaktieren.

Behandler für Campylobacter-Enteritis

3 insgesamt

Praxen, die Campylobacter-Enteritis behandeln

30 insgesamt
Alle 30 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Wie wird Campylobacter-Enteritis übertragen?

Meist erfolgt die Ansteckung über kontaminierte Lebensmittel, insbesondere Geflügel, oder über Kontakt mit infizierten Tieren. Eine weitere Übertragungsroute kann über Schmierinfektionen im Haushalt vorkommen.

Ist Antibiotika immer notwendig?

In vielen Fällen reicht Flüssigkeits- und Elektrolytausgleich, da die Infektion oft von selbst abklingt. Antibiotika kommen je nach Schweregrad, Risikofaktoren und ärztlicher Einschätzung infrage.

Worauf sollte bei Durchfall besonders geachtet werden?

Wichtig ist vor allem der Ausgleich von Flüssigkeit und Elektrolyten. Während der Erkrankung sollten außerdem Hygiene- und Händewaschmaßnahmen konsequent eingehalten werden, um eine Weitergabe zu verhindern.