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Caput medusae

„Caput medusae“ ist kein eigenständiges Leiden, sondern ein klinisches Zeichen: Erweiterte, geschlängelte Venen am Bauch, die häufig durch einen gestörten Blutabfluss (zum Beispiel bei Pfortaderhochdruck) entstehen. Typische begleitende Beschwerden können je nach Ursache ein Völlegefühl, Bauchwasser (Aszites), Schmerzen oder Zeichen einer Lebererkrankung umfassen. Die Diagnose erfolgt meist durch körperliche Untersuchung und wird anschließend durch Laborwerte sowie bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Doppler- oder CT-/MRT-Untersuchungen abgeklärt. Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache; häufig stehen Maßnahmen zur Senkung des Pfortaderdrucks und die Therapie der Lebererkrankung im Vordergrund, manchmal auch endoskopische oder interventionelle Verfahren.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretenden, deutlich sichtbaren Bauchvenen zusammen mit Bauchschmerzen, Bluterbrechen, schwarzem Stuhl oder zunehmendem Bauchumfang sollte umgehend ärztliche Abklärung erfolgen. Bei starken Blutungen oder plötzlicher Kreislaufverschlechterung ist der Notruf 112 zu wählen. Bei weniger akuten, aber zeitnah klärungsbedürftigen Beschwerden ist die 116117 (ärztlicher Bereitschaftsdienst) sinnvoll.

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Häufige Fragen

Ist „Caput medusae“ gefährlich?

Es ist vor allem ein Hinweis auf eine Störung des Blutabflusses, häufig im Zusammenhang mit Pfortaderhochdruck. Ob und wie dringend gehandelt werden muss, hängt von der Ursache und begleitenden Symptomen ab.

Wodurch entstehen die erweiterten Bauchvenen?

Meist durch erhöhten Druck im Bereich der Pfortader, wodurch der Körper Umgehungskreisläufe bildet. Häufige Auslöser sind Lebererkrankungen mit Pfortaderhochdruck.

Welche Untersuchungen werden typischerweise gemacht?

Neben der körperlichen Untersuchung werden meist Bluttests und bildgebende Verfahren wie Ultraschall mit Doppler eingesetzt, um die Ursache des Pfortaderhochdrucks zu finden.