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Cervicobrachialgie

Cervicobrachialgie bezeichnet Schmerzen, die typischerweise vom Nacken/Halsbereich in Schulter, Oberarm oder bis in den Arm ausstrahlen. Je nach Ursache können zusätzlich Kribbeln, Taubheitsgefühle oder eine Minderung der Armbeweglichkeit auftreten. Häufige Auslöser sind Reizungen oder Kompression von Nerven (z. B. durch Bandscheibenveränderungen, muskuläre Verspannungen oder degenerative Veränderungen). Die Diagnose erfolgt meist durch Anamnese und körperliche Untersuchung, ergänzt durch bildgebende Verfahren (z. B. Röntgen oder MRT) bei Hinweisen auf spezifische Ursachen oder anhaltenden Beschwerden. Die Behandlung umfasst in der Regel konservative Maßnahmen wie Physiotherapie/Übungen, Schmerz- und Entzündungshemmung sowie Wärme- oder manuelle Verfahren; bei bestimmten Verläufen kann eine weitere Abklärung oder spezialisierte Therapie nötig sein.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei plötzlich auftretender, sehr starker Schmerzsymptomatik, rasch zunehmenden Lähmungs- oder Taubheitserscheinungen oder Problemen mit Gehen/Feinmotorik sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden. Auch bei Beschwerden mit Fieber, unerklärlichem Gewichtsverlust oder nach einem Unfall ist zeitnah eine Abklärung erforderlich. In Notfällen gilt 112; bei dringender, aber nicht lebensbedrohlicher Lage kann 116117 kontaktiert werden.

Behandler für Cervicobrachialgie

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Praxen, die Cervicobrachialgie behandeln

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Häufige Fragen

Woran erkennt man, dass es sich um Cervicobrachialgie handelt?

Typisch sind Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in Schulter und Arm sowie mögliche Kribbel- oder Taubheitsgefühle. Die genaue Zuordnung erfolgt durch ärztliche Untersuchung.

Welche Behandlung hilft meistens zuerst?

Meist werden konservative Maßnahmen eingesetzt, etwa Physiotherapie/gezielte Übungen, schmerzlindernde Medikamente und Wärme oder manuelle Therapie. Die Auswahl richtet sich nach Ursache und Schweregrad.

Wann sollte ein MRT oder weitere Diagnostik erfolgen?

Bildgebung wird häufig erwogen, wenn die Beschwerden anhalten, stark sind oder neurologische Ausfälle vorliegen. Die Entscheidung trifft die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt.