Charlevoix-Saguenay-Syndrom
Das Charlevoix-Saguenay-Syndrom (G11.1) ist eine seltene Erkrankung, die mit genetischen Veränderungen einhergehen kann und das Nervensystem betrifft. Typisch sind Symptome wie Gangunsicherheit, Zittern, Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen sowie eine zunehmende Einschränkung der Bewegungsfähigkeit. Je nach Ausprägung können weitere neurologische Beschwerden hinzukommen. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine neurologische Untersuchung, Anamnese, bildgebende Verfahren und ggf. weiterführende Diagnostik, um andere Ursachen auszuschließen. Eine kausale Heilung ist häufig nicht möglich; die Behandlung zielt meist auf symptomatische Unterstützung, Krankengymnastik, Logopädie und die Versorgung von Begleitproblemen ab.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Ärztliche Abklärung ist erforderlich, wenn neue oder rasch zunehmende Gangunsicherheit, Koordinationsstörungen, starke Zittern oder deutliche Verschlechterungen auftreten. Bei akuten, schweren neurologischen Ausfällen wie plötzlicher Lähmung, Bewusstseinsstörung oder starken anhaltenden Kopfschmerzen sollte umgehend der Notruf 112 gewählt werden; bei weniger akuten, dringenden Anliegen ist 116117 sinnvoll.
Behandler für Charlevoix-Saguenay-Syndrom
592 insgesamtDr. med Baris Sahin
Facharzt für Urologie
Dr. Altmann
Facharzt für Neurologie
Dr. med. Christiane Sachse
Facharzt für Urologie
Dr. med. Stefan Prollius Urologie
Facharzt für Urologie
Dr. D. Händel
Facharzt für Urologie
Dr. Holger Liermann
Facharzt für Urologie
Dr. med. Nadja Kassim
Facharzt für Psychiatrie
Dr. med. Kathrin Görmer
Facharzt für Neurologie
Dr. Joachim Schaal - Ines Neuschulz
Facharzt für Psychiatrie
Dr. med. Roland Distl
Facharzt für Psychiatrie
Dr. med Jacqueline Herholz
Facharzt für Urologie
Dr. med. Jörg Lebentrau
Facharzt für Urologie
Praxen, die Charlevoix-Saguenay-Syndrom behandeln
1.628 insgesamtÄrztehaus am Tempelhofer Hafen
Klinik für Neurologie
MVZ Windscheidstraße
HELIOS Medical Center Berlin-Weißensee
Ärztehaus
Medizinisches Versorgungszentrum am Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee
Häufige Fragen
Ist das Charlevoix-Saguenay-Syndrom vererbbar?
Es handelt sich häufig um eine genetische Erkrankung, die in Familien auftreten kann. Ob und wie genau die Vererbung im Einzelfall ist, wird ärztlich durch Anamnese und ggf. genetische Abklärung geklärt.
Welche Untersuchungen bestätigen die Diagnose?
In der Regel erfolgen neurologische Untersuchung, Krankengeschichte, Bildgebung und weitere Tests, um andere Ursachen auszuschließen. Je nach Befund kann zusätzlich eine genetische Diagnostik erwogen werden.
Welche Behandlung hilft typischerweise?
Die Therapie ist meist symptomorientiert, etwa mit Physiotherapie für Bewegungs- und Gleichgewichtstraining sowie ggf. Logopädie. Ziel ist, Funktionsfähigkeit und Lebensqualität zu erhalten.