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Chorea Huntington

Die Chorea Huntington ist eine unheilbare, vererbte Erkrankung des Gehirns, die meist im Erwachsenenalter beginnt. Typisch sind zunehmende unwillkürliche, ruckartige Bewegungen (Chorea) sowie Veränderungen der Stimmung und des Verhaltens, beispielsweise Reizbarkeit oder Depression. Im Verlauf können Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme hinzukommen. Die Diagnose erfolgt in der Regel über Anamnese, neurologische Untersuchung, bildgebende Verfahren sowie genetische Tests. Die Behandlung zielt vor allem auf die Linderung von Symptomen ab, etwa mit Medikamenten gegen Bewegungsstörungen und begleitender Psychotherapie; außerdem sind regelmäßige Kontrollen und Unterstützung im Alltag wichtig.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretenden anhaltenden unwillkürlichen Bewegungen, deutlichen Wesens- oder Stimmungsschwankungen oder rasch zunehmenden Denkproblemen sollte zeitnah eine ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuter Verwirrtheit, schweren Selbst- oder Fremdgefährdungszeichen oder akuten neurologischen Notfällen ist sofortige Hilfe nötig (112). Wenn keine lebensbedrohlichen Symptome vorliegen, kann auch der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Ist die Chorea Huntington heilbar?

Die Erkrankung gilt in der Regel als nicht heilbar. Eine symptomorientierte Behandlung kann jedoch den Verlauf und die Lebensqualität beeinflussen.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Üblicherweise erfolgen eine neurologische Untersuchung, Labor- und Bildgebung sowie genetische Tests zum Nachweis der Veranlagung.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Behandelt werden vor allem einzelne Beschwerden, etwa Bewegungsstörungen und psychische Symptome. Begleitende Therapien und regelmäßige Kontrollen sind häufig Teil der Versorgung.