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Chromhidrose

Chromhidrose bezeichnet eine seltene Form von Schweißverfärbung, bei der der Schweiß durch bestimmte Bakterien auf der Haut oder entsprechende Umgebungsbedingungen farbig erscheint. Häufig betroffen sind Achseln, Hände, Füße oder Hautareale mit stärkerer Schweißbildung. Typisch können wechselnd gefärbter Schweiß, Geruch und eine zeitweilige Änderung des Hautbilds auftreten. Die Diagnose erfolgt meist durch Anamnese und den klinischen Eindruck; zur Abklärung können Hautuntersuchung und ggf. Erregernachweis oder Ausschluss anderer Ursachen (z. B. Medikamente, Hautentzündungen) sinnvoll sein. Die Behandlung umfasst in der Regel hygienische Maßnahmen, die Reduktion von Keimen, und häufig eine zeitlich begrenzte äußerliche Therapie; in manchen Fällen werden zusätzlich medizinische Behandlungen nach ärztlicher Beurteilung erwogen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei wiederkehrender oder plötzlich stark auffälliger Schweißfärbung sollte ärztlicher Rat eingeholt werden, um andere Ursachen auszuschließen und eine passende Therapie zu planen. Sofortige Abklärung ist erforderlich, wenn zusätzlich starke Schmerzen, Fieber, ausgedehnte Hautschwellungen, eitrige Hautveränderungen oder rasch zunehmende Beschwerden auftreten; in einem Notfall kann 112 gewählt werden, ansonsten ist 116117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst eine Option.

Behandler für Chromhidrose

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Praxen, die Chromhidrose behandeln

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Häufige Fragen

Ist Chromhidrose gefährlich?

Chromhidrose ist meist nicht lebensbedrohlich. Dennoch sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden, da andere Erkrankungen oder Auslöser ähnliche Symptome verursachen können.

Woran erkennt man, dass es sich um Chromhidrose handelt?

Typisch ist das wiederholte, zeitweilige Auftreten von auffällig gefärbtem Schweiß, häufig in bestimmten Hautarealen. Die genaue Einordnung erfolgt durch Anamnese und Untersuchung, ggf. mit weiteren Tests.

Welche Behandlung hilft üblicherweise?

Oft stehen konsequente Hygiene, keimreduzierende Maßnahmen und eine ärztlich verordnete äußerliche Therapie im Vordergrund. Die konkrete Vorgehensweise richtet sich nach Häufigkeit, Ausmaß und möglichen Auslösern.