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Chronische Transplantatnephropathie

Chronische Transplantatnephropathie ist eine langfristige Schädigung der transplantierten Niere. Ursachen können beispielsweise Immunreaktionen gegen das Transplantat, chronische Entzündungen, Gefäßveränderungen oder Nebenwirkungen von Therapien sein. Typische Hinweise sind langsam zunehmender Kreatininanstieg im Blut, verminderte Urinleistung, Protein im Urin und teils erhöhten Blutdruck. Die Diagnose erfolgt meist durch Verlaufskontrollen der Laborwerte, Urinuntersuchungen und, je nach Situation, eine gezielte Abklärung einschließlich Nierenbiopsie. Die Behandlung umfasst vor allem die Anpassung der immunsuppressiven Therapie, konsequente Blutdruck- und Stoffwechseleinstellung sowie regelmäßige Kontrollen, um das Fortschreiten zu verlangsamen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei deutlicher Verschlechterung der Nierenwerte, neu auftretender starker Blutdruckerhöhung, spürbar weniger Urin oder zunehmender Müdigkeit sollte zeitnah ärztlicher Kontakt erfolgen. Bei Anzeichen wie Atemnot, Brustschmerz, Verwirrtheit oder starken anhaltenden Beschwerden ist umgehend Hilfe nötig; im Notfall 112 wählen, bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Problemen 116117.

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Häufige Fragen

Woran wird eine chronische Transplantatnephropathie erkannt?

Häufig zeigt sich eine schleichende Verschlechterung der Nierenwerte im Blut und manchmal Protein im Urin. Je nach Befund können weitere Untersuchungen bis hin zur Nierenbiopsie nötig sein.

Welche Symptome können auftreten?

Oft beginnt die Erkrankung ohne deutliche Beschwerden und fällt erst durch Laborveränderungen auf. Mögliche Hinweise sind zunehmende Müdigkeit, Bluthochdruck oder Protein im Urin.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und umfasst meist eine Anpassung der immunsuppressiven Therapie, Kontrolle von Blutdruck und Stoffwechsel sowie engmaschige Verlaufskontrollen. Eine Heilung ist nicht immer möglich, Ziel ist das Fortschreiten zu verlangsamen.