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Cluster-Kopfschmerz

Cluster-Kopfschmerz gehört zu den sogenannten trigemino-autonomen Kopfschmerzen. Typisch sind sehr starke, meist einseitige Schmerzattacken im Bereich um Auge und Schläfe, die häufig 15 bis 180 Minuten dauern und sich über Wochen bis Monate wiederholen können (Cluster-Phasen). Begleitend können unter anderem tränendes Auge, gerötetes Auge, verstopfte oder laufende Nase sowie Unruhe auftreten. Die Diagnose erfolgt meist anhand der typischen Symptommuster und der Anamnese; zur Abklärung anderer Ursachen kann je nach Situation eine neurologische Untersuchung und ggf. Bildgebung nötig sein. Die Behandlung umfasst häufig eine Akuttherapie während der Attacken sowie vorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung weiterer Anfälle.

Häufige Symptome:

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei sehr starken, neu auftretenden oder ungewöhnlich verlaufenden Kopfschmerzen sollte ärztlicher Rat eingeholt werden, besonders wenn die typischen Begleitsymptome auftreten oder Attacken wiederholt in Clustern kommen. Bei Warnzeichen wie plötzlichem „schlimmstem Kopfschmerz“, neurologischen Ausfällen, Fieber, Nackensteife oder anhaltender Bewusstseinsstörung ist sofort der Notruf zu wählen (112). Bei nicht lebensbedrohlichen, dringenden Fragen kann auch der ärztliche Bereitschaftsdienst (116117) kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Wie unterscheidet sich Cluster-Kopfschmerz von Migräne?

Cluster-Kopfschmerz ist meist deutlich stärker, einseitig und tritt in kurzen, gehäuften Attacken über einen Zeitraum hinweg auf. Häufig bestehen außerdem ausgeprägte autonome Symptome wie tränendes oder gerötetes Auge.

Was kann helfen, wenn eine Attacke beginnt?

In der Akutphase werden je nach ärztlicher Verordnung häufig spezifische Mittel eingesetzt, um die Attacke zu stoppen oder abzukürzen. Eine frühzeitige Behandlung innerhalb der Attacke ist oft entscheidend.

Kann Cluster-Kopfschmerz wieder verschwinden?

Cluster-Kopfschmerz verläuft häufig in Phasen: Es können längere symptomarme oder beschwerdefreie Intervalle auftreten. Über die Dauer und den Verlauf entscheidet die individuelle Erkrankung; eine ärztliche Begleitung ist sinnvoll.