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Coats-plus-Syndrom

Das Coats-plus-Syndrom ist eine seltene genetisch mitbedingte Erkrankung, bei der es zu krankhaften Gefäßveränderungen in der Netzhaut (Augenhintergrund) kommt. Dadurch kann es zu Flüssigkeitsaustritt hinter die Netzhaut kommen, was die Sehleistung beeinträchtigen kann und im Verlauf zu Netzhautablösung führt. Typische Beschwerden sind vermindertes Sehen, Schielen oder auffälliger Blickreflex, außerdem können je nach Person weitere Probleme wie Entwicklungsverzögerungen oder systemische Auffälligkeiten auftreten. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch augenärztliche Untersuchungen wie Ophthalmoskopie, Bildgebung und je nach Bedarf genetische Abklärung. Die Behandlung zielt auf die Gefäßveränderungen ab, meist durch Laser- oder operative Maßnahmen; ergänzend kann eine engmaschige Nachsorge erforderlich sein.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretender, deutlicher Sehverschlechterung, Schielen, ungewöhnlichem Augenreflex oder Verdacht auf eine Netzhautablösung sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei akuten starken Sehstörungen oder plötzlichem „Vorhang“-Gefühl ist sofortige Hilfe nötig; im Notfall 112, bei nicht lebensbedrohlichen Akutfällen 116117.

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Häufige Fragen

Welche Symptome deuten auf das Coats-plus-Syndrom hin?

Häufige Hinweise sind vermindertes Sehen, Schielen oder ein auffälliger Augenreflex. Je nach Ausprägung können zusätzlich weitere Entwicklungs- oder Organauffälligkeiten auftreten.

Wie wird das Syndrom diagnostiziert?

Die Diagnose basiert meist auf augenärztlicher Untersuchung mit Bildgebung der Netzhaut. Oft wird außerdem eine genetische Abklärung durchgeführt, um das Syndrom zu bestätigen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Therapie richtet sich nach dem Ausmaß der Netzhautgefäßveränderungen und zielt darauf ab, Flüssigkeitsaustritt und Folgeschäden zu begrenzen. Üblicherweise kommen zum Beispiel Laserbehandlungen oder operative Verfahren und eine engmaschige Nachsorge infrage.