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Coenurose

Die Coenurose (ICD-10 B71.8) bezeichnet eine Erkrankung des zentralen Nervensystems durch die Finnen des Quesenbandwurms, die sich als Zysten im Gehirn bilden können. Typische Symptome sind unter anderem Kopfschmerzen, epileptische Anfälle, neurologische Ausfälle, Übelkeit sowie Zeichen von erhöhtem Hirndruck. Je nach Lage der Zysten können zusätzlich Sehstörungen oder Lähmungen auftreten. Die Diagnose erfolgt meist durch Bildgebung des Gehirns (z. B. CT/MRT) und ärztliche Bewertung der Befunde; Laboruntersuchungen können unterstützen. Die Behandlung richtet sich nach dem Befund und umfasst häufig eine Kombination aus ärztlich veranlasster antiparasitärer Therapie und ggf. neurochirurgischen Maßnahmen bei raumfordernden oder gefährlichen Verläufen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretenden Anfällen, starken oder zunehmenden Kopfschmerzen, Bewusstseinsstörungen oder fokal-neurologischen Ausfällen sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden. In akuten Notfällen mit schweren Symptomen ist der Rettungsdienst zu alarmieren (112). Wenn kein unmittelbarer Notfall vorliegt, kann ärztlicher Bereitschaftsdienst unter 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Wie macht sich eine Coenurose typischerweise bemerkbar?

Häufig treten Kopfschmerzen, Anfälle und neurologische Ausfälle auf. Je nach Befall können auch Symptome von erhöhtem Hirndruck hinzukommen.

Wie wird die Erkrankung festgestellt?

Meist erfolgt die Diagnose über Bildgebung wie CT oder MRT des Gehirns, ergänzt durch ärztliche Anamnese und gegebenenfalls Laboruntersuchungen.

Ist eine Coenurose behandelbar?

In der Regel ja, die Therapie richtet sich jedoch nach Lage und Ausmaß des Befalls. Häufig kommen antiparasitäre Medikamente und in bestimmten Fällen auch neurochirurgische Maßnahmen zum Einsatz.